Programmieren ein Bildungsziel?

Johannes Kuhn schreibt in der SZ Online über seine Eindrücke von der SXSW und zieht 5 Lehren für die Zukunft. Darunter auch Nummer 4:

„4. Programmieren ist ein Bildungsziel – und könnte einfacher werden

Sollten Kinder programmieren lernen? Ja, sagen inzwischen größere Teile der amerikanischen Gesellschaft. Doch während die Code-Bildungsprogramme in den amerikanischen Schulen langsam ausgebaut werden, arbeitet Computer-Pionier Steven Wolfram daran, die Programmiersprachen simpler zu machen. Sein Projekt „Wolfram Language“ soll Computersprache der menschlichen Sprache ähnlicher machen. Das Projekt ist noch in der Frühphase, es gibt sehr viele Fragezeichen und technische Grenzen, doch die Vision dahinter ist spannend: Wenn Computersprachen einfacher zu lernen sind, sinkt das Einstiegslevel – größere Teile der Gesellschaft könnten so in Zukunft selbst programmieren.“

Und was sagt die deutsche Gesellschaft? In Großbritannien ist Computational Literacy Teil des Curriculums und beginnt in der Grundschule. In Deutschland wird noch darüber gestritten, ob Informatik überhaupt ein Pflichtfach in der Sekundarstufe I sein soll – die meisten Bundesländer wären darauf gar nicht vorbereitet, es fehlen schlicht ausgebildete Informatik-Lehrkräfte.

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