Autor: Marten Borchers

Der Digitalpakt Schule kommt!

Anfang Dezember scheiterte die Abstimmung zur Änderung des Grundgesetzes, mit der der Weg für den Digitalpakt Schule geebnet werden sollte. Hierfür muss nach Auffassung vieler Ländervertretungen und des Bundes, der Artikel 104c im Grundgesetz geändert werden, der die finanzielle Unterstützung für finanzschwache Länder ermöglicht, aber in der Fläche verhindert. Am Mittwoch den 20.02 tagten die Vertreter*innen von Bund und Ländern und widmeten sich dem im Vermittlungsausschuss ausgehandelten Kompromiss, in dem die Bedingungen für die Ausschüttung der Bundesmittel behandelt wurden. Ein strittiger Punkt war die Kofinanzierung der Länder in Höhe von 50%. Darin sahen einige Länder einen Eingriff in ihre Souveränität bei Bildungsangelegenheiten und einen Widerspruch zur bezweckten Breitenwirkung, die finanzschwachen Länderhaushalten die Bewerbung um Fördergelder deutlich erschwere oder sie verhindere. Diese Regelung wurde in der Überarbeitung gekippt und am 20.02. stimmten die Vertreterinnen und Vertreter dem Kompromiss zu. Der Bundesrat muss dem Einigungsvorschlag am 15.03. noch mit einer Zwei-Drittel Mehrheit zustimmen und kann den Digitalpakt Schule damit besiegeln. Der Digitalpakt Schule soll die digitale Infrastruktur fördern, während Länder, Kommunen und Schulen sich um entsprechende pädagogische …

Berlin startet breit angelegten Schul-IT-Support

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport übernimmt von den Bezirken die IT-Betreuung der Schulen, um eine nachhaltige Nutzung der Endgeräte sowie den flexiblen und zuverlässigen Einsatz dieser dauerhaft zu gewähren. Das Vorhaben wurde bereits 2016 in einem Pilotversuch mit 33 Schulen erprobt und die Ergebnisse unterstrichen die Notwendigkeit technischer Fachkräfte an Schulen.

Koalitionsvertrag: Die Milliarden kommen … vielleicht!

Bereits letzte Woche wurden die ersten Informationen zu den Bildungsplänen der nun womöglich kommenden Großen Koalition bekannt gegeben. Dabei standen mehrere Milliarden Euro im Raum. Am Mittwoch einigten sich die Unterhändler aller Parteien, sodass der Koalitionsvertrag nun steht und veröffentlicht wurde.