Alle Artikel in: Verwandte Themen

„klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ – Jetzt bewerben!

Unter dem Motto „Courage im Netz“ werden vorbildliche Angebote gesucht, die sich in besonderer Weise für das Thema engagieren! Bereits zum zehnten Mal zeichnet klicksafe herausragende Angebote aus, die den sicheren Umgang mit dem Internet fördern. Im Jubiläumsjahr werden Projekte und Initiativen gesucht, die für „Courage im Netz“ stehen. Noch bis zum 15. März können Vorschläge und Bewerbungen für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ eingereicht werden. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt. Jetzt bewerben über http://www.digitale-chancen.de/klicksafepreis/ !

Neuer Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Berlin, 16.2.2016: Die Arbeitsgemeinschaft der Landemedienanstalten (ALM) hat heute in Berlin den neuen Medienkomptenzbericht vorgestellt.  Der Zusammenschluss der Landesmedienanstalten bündelt damit die Aktivitäten der Medienkomptenzförderung in den Ländern und stellt die Kooperationsprojekte vor (z.B. Klicksafe, Internet-ABC). Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, der den neuen Medienkompetenzbericht mit initiiert hat, betonte außerdem: „Die Landesmedienanstalten verstehen sich als Mittler zwischen Medienanbietern und Mediennutzern. Mit ihren Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz verfolgen die Landesmedienanstalten das Ziel, Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den positiven Nutzungspotenzialen der Medien zu eröffnen, Medien reflektiert zu nutzen und Risiken zu vermeiden“ (ALM, 16.2.2016).  Mehr dazu:  ALM-Pressemeldung vom 16.2.16  und  Medienkompetenzbericht 15/16 zum Download

Integration Geflüchteter durch Medienpädagogik fördern

Eine Umfrage unter Mitgliedern des medienpädagogischen Dachverbands (GMK) weist auf die große Bedeutung mobiler Medien für Geflüchtete  hin. Es wird deutlich, das medenpädagogische Anknüpfungspunkte für die Integrationarbeit verstärkt genutzt werden sollten:  „Integrationsprozesse, so die einhellige Meinung der Befragten, können durch Medien gestärkt werden und damit den Spracherwerb sowie die politische und kulturelle Bildung unterstützen. Themen der Alltags- und Konsumkultur sowie ethische und religiöse Aspekte können mit Hilfe von Smartphones, Apps und Laptops mit und durch die Betroffenen diskutiert und Geflüchtete in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Medienkompetenz muss gerade im Hinblick auf die Nutzung des Internets gestärkt werden, um Geflüchtete zu befähigen, die demokratischen Potenziale zu nutzen und (mit)gestalten zu können.[………..]“ . Neben der Forderung nach Strukturen und Förderung für diese wichtige Arbeit, werden auch Beispiele für die integrative Medienpädagogik aufgeführt.  Zur Meldung der GMK

Neue Ofcom-Studie zur Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und Eltern

Unter dem Titel  „Children and Parents: Media Use and Attitudes Report“ hat die Ofcom (Institution der Medienaufsicht Großbritannien) einen aktuellen Bericht zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, der die Nutzung von digitalen Medien durch Kinder und Jugendliche untersucht und auch die Eltern mit berücksichtigt. Zur Studie

Hacking + Making und vieles mehr – Dieter Baacke Preis 2015

Am vergangenen Wochenende wurden im Köln  herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet. Die Qualität war hoch und die Bandbreite enorm. Von klassischer Medienarbeit  (z.B. ein inklusives Radioprojekt von und mit Kindern) bis hin zu neuen medienpädagogischen Formaten wie  Making-Spaces und Hackingevents war alles dabei… „Dieter Baacke Preis“ , Köln 21.11.2015 (PM):  Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen seit 2001 gemeinsam die bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit. 220 Bewerbungen lagen der Jury vor, sieben herausragende Projekte wurden prämiert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung: „Bei Kindern und Jugendlichen sind die Themen unserer Zeit angekommen: Flucht, Ausgrenzung, Globalisierung, Inklusion. Jugendliche interessieren sich für das, was in der Welt passiert, und wollen gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Sie nutzen die unterschiedlichen Medienarten, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Einfluss zu nehmen.“„Um Kindern und Jugendlichen ein anregendes, sensibles und vielschichtiges Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen“, so GMK-Vorsitzende Sabine Eder, „ist qualitätsvolle Medienpädagogik unerlässlich, dafür steht die GMK und dafür steht der Dieter Baacke Preis.“ Im Mittelpunkt der …

Was verhindert die Digitalisierung der Schulbücher?

Eine Studie in den USA hat versucht herauszufinden, welche Hindernisse einer vollständigen Digitalisierung von Schulbüchern entgegen stehen. In der Online Ausgabe der Education Week wird auf diese Studie und eine Abbildung verwiesen, nach der nur 20% der befragten IT-Spezialist_innen in den Schuldistrikten von einer völligen Ablösung ausgehen. Und dies im HighTech Land USA ohne Oligopol der Schulbuchverlage. Wie mag das dann wohl bei uns aussehen? Wahrscheinlich gäbe es solche Zahlen nicht, weil wir in der Fläche gar keine IT-Spezialist_innen für Lernangebote bei den Schuldistrikten haben.

Dokumentation zur Integration von Tablets in der Grundschule veröffentlicht

In der aktuellen Diskussion um die schulische Mediennutzung nimmt die spontane und flexible Nutzung von mobilen Endgeräten eine zentrale Rolle ein. Vor allem in Grundschulen scheinen Tablets deutliche Vorteile gegenüber den dort etablierten technischen Lösungen zu bieten. Entsprechend viele Tablet-Projekte wurden bereits in Grundschulen initiiert. Viele dieser Vorhaben leiden jedoch unter erheblichen Anlaufschwierigkeiten da sie ohne hinreichende Planung erst mit der Ausgabe der Geräte starten, und eine Reihe wichtiger Schritte nicht getätigt werden,um solche Vorhaben möglichst erfolgreich zu gestalten. Die ifib consult hat im letzten Jahr den hessischen Wetteraukreis dabei unterstützt, den Einsatz von Tablets an einer der Grundschulen des Kreises vorzubereiten. Die Ergebnisse der Unterstützung liegen jetzt zur Weiternutzung vor. Die Dokumentation erklärt kleinteilig die erforderlichen Schritte, um die Voraussetzungen für die Arbeit mit Tablets an einer Grundschule zu schaffen. Das sind u. a. die Entwicklung eines Medienkonzeptes, die Sicherstellung von Service und Betrieb der eingesetzten Geräte, die Entwicklung von Nutzungsszenarien inklusive korrespondierender App-Auswahl, die Auswahl und Erstellung von Lern- und Unterrichtsmaterialien sowie die medienpädagogische Unterstützung und Fortbildung der beteiligten Lehrkräfte. Natürlich berücksichtigt die …

Förderung von Medienkompetenz im FSJ Digital

In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung der Deutschen Telekom und der NrEins.de AG für zwei Jahre zwei Pilotprojekte, in denen Jugendliche digitale Medien in ihre Arbeit im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres integrieren. Die Freiwilligen unterstützen zum einen die Einrichtungen, in denen sie aktiv sind und setzen dort zum anderen Projekte mit den jeweiligen Zielgruppen um, in denen digitale Medien zum Einsatz kommen. So können sie beispielsweise Computerkurse  oder eine Einführung in das Geocaching anbieten. In Sachsen-Anhalt wird das Pilotprojekt vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. erprobt. Die 30 beteiligten Jugendlichen werden hier über ihre Kampagnen und Projekte berichten. In Rheinland-Pfalz wird das Projekt vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz getragen. Interessierte Jugendliche aus Rheinland-Pfalz können sich hier noch bis zum 30.11.2015 für das FSJ Digital anmelden. Wir sind gespannt auf die Projekte und die Erfahrungsberichte der Jugendlichen!

Online, aber misstrauisch

Unter dieser Überschrift fassen die Autoren der aktuellen Shell-Studie das Internetnutzungsverhalten von Jugendlichen zusammen. Demnach sei mittlerweile eine „Online-Vollversorgung“ Realität geworden, einem Großteil der Jugendlichen fällt jedoch das Vertrauen in Google, Facebook und Co schwer, weil sie sich bewusst sind, dass diese Konzerne viel Geld mit ihren Daten verdienen. Die Zusammenfassung zum Themenblock Freizeit und Internet ist hier zu finden. Die Shell Jugendstudie 2015 hält darüber hinaus weitere Informationen über die Einstellungen und Werte der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren bereit.

Always On – Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen

Unter dem Titel „Mediatisierung mobil – Handy und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ veröffentlicht die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) eine neue Studie, in der die Nutzung von Smartphones durch Kinder und Jugendliche analysiert wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mannheim, die die Studie im Auftrag der LfM durchführten, stellten sich dabei die Fragen, wie die Acht- bis 14-Jährigen mobile Medien nutzen und welchen Stellenwert diese in ihrem Alltag haben. Den Auswirkungen der Verbreitung von Smartphones in dieser Altersgruppe widmeten sie sich in Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen und einer quantitativen Befragung von 500 Kindern und Jugendlichen. Smartphones bzw. ein mobiler Internetzugang sind demnach insbesondere für die Kommunikation mit Peers von hoher Relevanz. Die Kehrseite dieser Kommunikationsform unter Kindern und Jugendlichen ist, dass sich diejenigen ohne entsprechenden mobilen Internetzugang von der Kommunikation ausgeschlossen fühlen. Sowohl Eltern als auch Kinder schätzen die Möglichkeiten der Alltagsorganisation. Deutlich wird aber auch, dass hinsichtlich einer Handyerziehung Unsicherheit auf Seiten der Eltern herrscht, die sich vorrangig in restriktiven Maßnahmen niederschlägt. Die Autorinnen und Autoren regen „neue Formen der Medienerziehung“ an, „die …