PISA, Schule
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Die neuen PISA-Ergebnisse: für alle was dabei

Zuerst berichtet die SZ am Vortag kritisch-distanziert (am 2.12.) und dann jubelt sie über den „Erfolg“ der deutschen Schülerinnen und Schüler (am 3.12.). Unabhängig davon, ob die Tests wirklich Leistungen messen, scheint es in Deutschland zu einer gewissen Normalität im Umgang zu kommen. Ob das auch beim Vergleich zwischen den Bundesländern in 2015 gilt, bleibt abzuwarten. Spannenderweise gab es heute auf den Seiten der New York Times keine (0!) Erwähnung und beim The Guardian findet sich das Thema nur in der Rubrik unter Education (http://www.theguardian.com/education/2013/dec/03/uk-students-education-oecd-pisa-report). Und besser sind die Engländer auch nicht geworden, trotz ihrer „National Tests“ – frei nach dem Motto „Vom häufigen Wiegen wird die Sau auch nicht fetter“. So macht es aus Forschungsperspektive noch mehr Sinn, sich mit der Wechselwirkung zwischen PISA (stellvertretend für andere Tests) und nationaler Bildungspolitik zu beschäftigen (siehe mein Eintrag im ifib-Blog).

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