Bildungsstrategie, Kommentar, Lehrkräftefortbildungen, Medienkompetenz, Mediennutzung, Schule
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Die didacta 2021…


…gewährt in diesem Jahr Zugang per Mausklick und erspart den anreisenden Besucher*innen um einen der letzten Stehplätze eines Nahverkehrsmittels am Ausrichtungsort zu buhlen.
Auf der Startseite begrüßt die Bildungsmesse mit hexagonförmigen Kacheln, über die man zu den 10* Aussteller*innenbühnen, den didacta Foren und dem Networkingbereich gelangt. Die daneben angeordnete Zusammenstellung der Aussteller*innenkacheln lassen sich mittels eines virtuellen Würfels im Zufallsprinzip wechseln. 27.000* registrierte Besucher*innen sind an den virtuellen Messeständen und während der Vorträge, Diskussionen und Impulse kaum wahrnehmbar. Ein Kontrast zum bunten und wuseligen Erscheinungsbild der Präsenzveranstaltung. Ferner hat auch der digitale Schrittzähler Pause. Eng getaktete Veranstaltungen sind mühelos erreichbar, ohne mehrere Ausstellungshallen dafür überwinden zu müssen.

Der inhaltliche rote Faden führt entlang des Schwerpunktes Digitalisierung von Bildung, die aus vielfältigen Perspektiven im Rahmen der angebotenen Veranstaltungen in den Blick genommen wird. Am Dienstagnachmittag wurde beispielsweise der Fokus auf Lehrkräftefortbildungen in und nach Corona gelegt. Moderiert von Jan Martin Wiarda diskutierten Akteur*innen der KMK-Kommission, Lernplattformanbieter, Bundesagentur für Arbeit, Wissenschaft, eines Berufsverbandes sowie einer Schule gemeinsam zu diesem Thema. Während Lehrkräftefortbildungen während der Pandemie im Tenor ein ungewöhnlich großer Sprung nach vorne affirmiert wurde, entgegnete die Schulvertretung, dass gegenwärtig keine Ressourcen dafür aufgebracht werden können, um in Schule auch davon zu profitieren. Andiskutiert wurden daran anknüpfend verschiedene Fortbildungsformate und nötige Rahmenbedingungen. Abschließend wurde im Konsens festgehalten, dass kurzfristig Netzwerke gebildet werden sollten und ein heterogenes Fortbildungsangebot, welches verstärkt an den Bedarfen von Schule ausgerichtet ist und Impulse von Außen mitdenkt, geschaffen werden müsse.

ifib und ifib consult sind mit Dr. Anja Zeising, Doreen Büntemeyer und Lea Telle auf der didacta vertreten. In diesem Jahr haben wir keinen Vortrag platziert und genießen das Veranstaltungsprogramm als Teilnehmerinnen.

*Quelle: Newsletter didacta DIGITAL feiert Premiere, 10.05.2021

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