#Digitalpakt, Apps, Berufliche Bildung, Bildungsportal, Convention, Hardware, Medienentwicklungsplan, Medienkompetenz, Mediennutzung, OER - Open Educational Resource
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Live von der didacta

Direkt knüpft die didacta an ihre vorhergehenden Präsenzmessen an. Unterteilt in die Themenbereiche Frühe Bildung, Schule, und Berufliche Bildung/myQ-Qualifizierung bietet die Fachmesse neben diversen Unternehmens- und Produktpräsentationen an den Messeständen das gewohnt breite Angebot an Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshop-Angeboten.

Allen voran geht es darum, eine solide Basis für die Etablierung digitaler Lehr- und Lernszenarien zu schaffen. Anfängliche Hindernisse wie Hard- und Softwarewarebeschaffungen sind mittlerweile überwunden. Nun geht es darum, die neuen Konzepte im Rahmen der Digitalisierung in die Praxis umzusetzen. Dabei ist neben der technischen Realisierung insbesondere die Vernetzung und Kollaboration der Schulen untereinander relevant, um sich gegenseitig zu unterstützen und innovative Ideen auszutauschen. Zukünftige Lehr- und Lernszenarien sollen sich dabei an den zeitgemäßen Bedürfnissen der Schülerschaft orientieren. An die Lehrkräfte wird appelliert, sich auszuprobieren und auf den bestehenden Kompetenzen der Schülerschaft aufzubauen.

Anregungen für die zeitgemäße Umsetzung der Konzepte werden auf der didacta zur Genüge gegeben. Von VR- und AR- gestützten Lerninhalten im virtuellen Raum über interaktiv gestaltete Lernszenarien an digitalen Tafeln unter der Verwendung speziell entwickelter Lernapplikationen bis hin zur Entwicklung von Time Travel Posts und Cartoon-Videos im Rahmen der Sprachförderung, wird den Besucher*innen wieder ein vielfältiges Ideenportfolio bereitgestellt.

VR-Anwendung für die berufliche Bildung und neue interaktive Präsentationslösungen

Dieses Jahr präsentieren sich vor allem Hersteller von Komplettlösungen vielzählig und auf der Höhe der Zeit, egal ob Cloud- oder Schulserversystem. In großer Zahl haben sich zudem Anbieter von digitalen Whiteboards und Großdisplays auf der didacta eingefunden. Auch das Bereitstellen von Content hat, gemessen an der Menge an Angeboten, aktuell besonderes Gewicht. Je nach Provider sind dafür unterschiedliche systemische Ansätze vorgesehen, z. B. durch Integration in verschiedene Lernmanagementsysteme oder als webbasierte Plattform. Die Verdichtung in diesen Themenbereichen könnte man zurückführen auf die Entwicklungen und Herausforderungen durch den DigitalPakt Schule und die Pandemie-Zeit. Die Digitalisierung an den Schulen nimmt Fahrt auf in Richtung der bereits thematisierten neuen Konzepte.

Dazu gehören auch OER (Open Educational Ressources) und damit die Nutzbarmachung von Lehr-Lern-Materialien unter offener Lizenz. OER fristen bisher noch ein Nischendasein und werden von mehreren noch ungeklärten Fragen begleitet, z. B. wie sichergestellt werden kann, dass genutzte Inhalte auch entsprechend lizensiert werden können. Die vertretenen Contentprovider bieten zunehmend Möglichkeiten zur Bereitstellung offener Lehr-Lern-Materialen an und treffen dabei auf engagierte Lehrkräfte, die ihre Inhalte gerne nutzbar machen möchten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Anpassbarkeit der Materialien je nach Zielgruppe und Einsatzzweck und die damit erforderliche Bereitstellung in einem offenen Dateiformat.

Die didacta ist noch bis einschließlich Samstag für Aussteller*innen und Besucher*innen geöffnet.

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