Autor: Anja Zeising

Lesetipp zum Wochenende.

In einer neuen Studie des ifib werden die auf Länderebene gefassten Strategien zur Bereitstellung eines Lernmanagementsystems (LMS) schematisch erfasst und so ein umfassender Überblick der LMS-Ansätze in Deutschland geliefert. Ebenso wurden fünf Großstädte in den Blick genommen. Andreas Breiter, Lea Telle, Mariele Müller und Anja Zeising haben die Studie im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung erstellt. Ein Modell wird vorgeschlagen, das die erhobenen Strategien und Lösungsansätze systematisiert darstellen lässt. Es beinhaltet einerseits die eingesetzte(n) Lernplattform(en), integrierte oder angebundene Dienste sowie digitale Lerntools und beschreibt andererseits die vorhandenen Lösungsansätze für die Beschaffung und den Betrieb. Die Bundesländer setzen bei der Gestaltung ihrer lernförderlichen IT-Infrastrukturen auf sehr unterschiedliche strategische Ansätze und Produkte. Größere Städte haben zum Teil eigene Lösungen für ihre Schulen im Angebot, teilweise entlang der Landesvorgaben, teilweise in anderen Formen. Im Vergleich lassen sich mehrere Strömungen identifizieren. Dabei variieren die Produkte und die Beschaffungs- und Betriebsprozesse. Einige Bundesländer setzen auf den Einkauf von Lösungen, andere nutzen Open Source Software in Eigenentwicklung und eine weitere Gruppe bietet mehrere LMS unter dem Dach eines Portal an. Deutlich …

Digitales im Digitalen

Die Veranstaltungsreihe Univention Summit ist für viele Mitwirkende in der Open Source Community ein Highlight im Januar und zieht hunderte Besucher:innen in die Hansestadt Bremen. Dieses Jahr findet der Summit vollständig im digitalen Raum statt und wurde heute morgen eröffnet. Das Motto: „Digital Sovereignity. Spread possibilities, not dependencies.“ Wir freuen uns auf diesem Wege wieder aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze von und mit Schulträgern, Landesinstituten, Dienstleistern und Herstellern zu hören und aktiv zu diskutieren. Insbesondere das Jahr 2020 hat abrupt zu einer starken Beschleunigung der Digitalisierung im Bildungsbereich geführt und viele Beteiligte vor große Herausforderungen gestellt. Gleiches gilt für viele weitere Bereiche. Der offene und wertschätzende Austausch auf dem Summit ist hier ein wunderbares Format voneinander zu lernen. Es ist schön, auch wieder viele bekannte Gesichter zu sehen, auch einige, die wir in den vergangenen Jahren im Rahmen der Medienentwicklungsplanung, der Prozessbegleitung in der Umsetzung des DigitalPakt Schule, der IT-Support-Konzeption o.ä. unterstützen konnten.

Medienbildung hinter 24 Türen

Die Initiative medienbildung-münchen des Referats für Bildung und Sport, des Sozialreferats, des Kulturreferats der Landeshauptstadt München hat einen virtuellen Adventskalender gestaltet. Hinter 24 Türen sind Tipps und Tools zur Weiterentwicklung der eigenen medienpädagogischen Arbeit verborgen oder gewähren Interessierten Einblicke. So heißt es im Einführungstext: „Sie lernen tolle Tools und hilfreiche Seiten kennen, die Sie in Ihrer pädagogischen Praxis unterstützen sollen. Egal ob Sie Lehr- oder Erziehungskraft oder in der Jugendarbeit tätig sind, hier ist für jeden etwas dabei. Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee oder Glühwein auf dem Sofa und Türchen auf. Lassen Sie sich überraschen!“ Das erste Türchen habe ich heute geöffnet und freue mich auf die nächsten 23! Hier gehts zum Adventskalender.

Digital Gipfel 2020 gestartet

Pünktlich ist heute um 10:00 Uhr der Digital Gipfel 2020 gestartet. Diesmal wird die zweitätige Veranstaltung erstmalig gänzlich in digitalem Format abgehalten und der Start weist vielversprechend auf anregende wie intenstive Diskussionen hin. Besonders begrüßungswert finde ich die damit verbundene Öffnung des Teilnehmer:innenkreises. Das Thema der nachhaltigen Gestaltung der digitalen Transformation steht im Vordergrund. Dazu bieten drei parallele Foren Programm.  Hier ein kleiner Einblick in die Prodiumsdiskussion in Forum C, in dem Bildung das Schwerpunktthema ist.  Gerade wird über Konzeptarbeit, wie die kommunale Medienentwicklungsplanung und natürlich die Umsetzung des DigitalPakt Schule gesprochen. Auch über das Schulfach Informatik wird diskutiert.

Bremen: Erste Tablets nach wenigen Wochen eingetroffen

Im Juli hat der Bremer Senat die Großbeschaffung von Tablets für Lehrkräfte und Schülerinnen beschlossen. In der Pressemitteilung heißt es: „In einer ersten Tranche investiert der Bremer Senat 16,7 Millionen Euro in einen mächtigen digitalen Schub für die öffentlichen Schulen des Landes Bremen. Darin enthalten: 7.680 iPads für alle Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie insgesamt 30.000 iPads für Schülerinnen und Schüler, die in einem Haushalt mit schwierigen sozialen Herausforderungen leben. Hinzu kommen Mittel für Videokonferenz-Lösungen. Zudem werden die Senatorin für Kinder rund Bildung (SKB) und der Senator für Finanzen (SF) beauftragt, ein Konzept zu erstellen, um weitere Tranchen iPads für alle weiteren Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen des Landes Bremen (zusätzlich rund 60.000 iPads/ 35 Mio. Euro) beschaffen zu können. Das hat der Bremer Senat heute (7. Juli 2020) beschlossen.“(zur Pressemitteilung). Die einhergehenden Aufgaben wie eine zeitnahe Beschaffung, Inbetriebnahme, Integration in die bestehende Systemland, Qualifizierung sind enorm aufwendig und anspruchsvoll für alle Beteiligten. Die zeitliche Planung ist ambitioniert. Innerhalb weniger Wochen, während der schulischen Sommerferien, konnten die notwendigen Vorarbeiten geleistet werden. Die ersten Tablets …

Medienentwicklungsplanung aus dem Home Office … Warum eigentlich nicht?

als unser Team um die Medienentwicklungsplanung die Verlagerung der Arbeit ins Home Office und die Kita- und Schulschließung ereilte, mischte sich wiederstreitend mehr Sorge, Verantwortungsbewusstsein, Entschlossenheit, Dankbarkeit und auch Unsicherheit in unser Berufsleben als zuvor. Auch wir haben Kinder, leben in Wohngemeinschaften mit punktuell oder permanent überlasteter Netzanbindung, gehören selbst zu Risikogruppen oder kümmern uns. Gleichzeitig waren wir uns einig, dass die Medienentwicklungspläne als ein wichtiger Baustein für die dringend notwendige Weiterentwicklung der IT an Schulen, unbedingt weitergeschrieben werden müssen. Hier können wir einen wichtigen Beitrag leisten. Aber nur in der gewohnten Qualität. Also wie kann das funktionieren? Die typischen Phasen der Erstellung eines Medienentwicklungsplans bei der ifib consult (Initialisierung, Bestandsaufnahme, Bedarfsermittlung, Konzepterstellung und Berichtslegung, Gremienarbeit) haben wir kritisch geprüft und auf die neuen Erfordernisse angepasst. Auf den folgenden (Querschnitts-)Themen lag dabei ein Augenmerk: Befähigung des Teams (Ausstattung), interne Abstimmung und Motivation, externe Abstimmung und Austausch, Befragungen und Workshops mit Schulen und Schulträgern, Qualitätssicherung. In den meisten der genannten Bereiche werden seit geräumiger Zeit digitale Anwendungen verwendet, die auch aus dem Home Office gut vor-/nachbereitet …

Schulische Medienintegration trifft Open Source

In der vergangenen Woche fand der jährliche Univention Summit in Bremen statt. Auf der rundum gelungenen Veranstaltung trafen sich Systemanbieter, Plattformhersteller und Dienstleister um sich über die Neuerungen der Open Source Branche auszutauschen. Wie im Blogbeitrag zur Ankündigung der Veranstaltung schon bemerkt, war Bildung ein Schwerpunktthema. So sprach Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen Frau Dr. Bogedan ein Grußwort. Das Schulwesen war u.a. mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Schulträger, Medienzentren und Buchverlagen zugegen. Am Donnerstag referierte Andreas Breiter vor voll besetztem Saal über die Organisatotionslücken schulischer Medienintegration und sich daraus ergebene Herausforderungen für die nachhaltige Umsetzung. Der Beitrag traf auf großes Interesse, sodass Kernaussagen in diversen folgenden Vorträgen zitiert wurden. Björn Stolpmann und ich trugen gemeinsam am Freitag über schulische Medienentwicklungsplanung vor. Das Thema beschäftigt vor dem Hintergrund des aktuellen Diskurses um den DigitalPakt#D und die KMK-Strategie viele Schulträger und Medienzentren, sodass wir mit den Teilnehmenden eine Stunde lang angeregt diskutierten. Es war spannend und hat Spaß gemacht.    Reaktionen gab es u.a. in der Twittersphere, zu finden unter #UniventionSummit.

Nordlichter aufgepasst: E-Gov Marktplatz Nordwest

Die Virtuelle Region Nordwest vernetzt die öffentliche Verwaltung und andere Körperschaften in der Region, um den Austausch im Bereich E-Government anzuregen und Synergieeffekte nutzbar zu machen. Am Mittwoch, den 01. Februar 2017 veranstaltet sie den E-Government Marktplatz Nordwest, auf dem Mitglieder des Netzwerkes ihre Projekte und Vorhaben zu elektronischen Verwaltungsdienstleistungen präsentieren und mit Interessierten ins Gespräch kommen können. Die ifib consult GmbH ist mit einem gemeinschaftlichen Thementisch mit dem LK Diepholz und einem Vortrag vertreten und lädt dazu ein, vorbeizuschauen, zuzuhören, mitzudiskutieren. Gemeinsam mit dem Fachdienst e-Government des LK Diepholz sprechen wir u.a. IT-Fachdienststellen und Schulträger an, die sich strategisch mit dem Bereich schulischer IT und den Besonderheiten in Support und Betrieb beschäftigten möchten, mit uns ins Gespräch zu kommen. Das Programm der Veranstaltung ist hier zu finden, ebenso das Anmeldeformular für Kurzentschlossene.

Programmhinweis zur didacta: “Warten oder Starten?”

Im Februar findet alljährlich die didacta statt. Auf der weltgrößten Bildungsmesse haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über Zukünftigtes, Aktuelles und Bewährtes aus Forschung, Entwicklung und Praxis zu informieren und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Mit zwei Veranstaltungen ist das ifib im Programm vertreten sein und lädt Interessierte hiermit herzlich ein. Gemeinsam mit Univention, itslearning und dem LIS (Landesinstitut für Schule Bremen) veranstaltet das ifib folgende Veranstaltung: Warten oder Starten? Auf dem Weg zur Bildungscloud für Schulen Bildungsclouds, auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene sind derzeit fester Bestandteil der öffentlichen Berichterstattung und Fachpresse. Das Thema scheint aktuell wie kaum zuvor. Einhergehend mit der Einführung schulübergreifender Cloudlösungen und passenden Endgerätestrategien entstehen, primär dem Schulträger, viele Fragen. Maßgeblich in dem Prozess sind die zu implementierenden pädagogischen und inhaltlichen Anforderungen aus Kerncurriculum und Schulprogramm. Die Entwicklung eines schlüssigen Konzepts und nachhaltiger, skalierbarer und kosteneffizienter Lösungen ist nötig, um technischen und organisatorischen Herausforderungen in Planung, Umsetzung und Betrieb zu begegnen. Diese Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Medienentwicklungsplanung, Bildungscloud-Lösungen, Schulentwicklung und Qualifizierung zusammen. Sie richtet sich an Bildungsfunktionäre …

Viel Bildung auf dem Univention Summit

Am 26.-27. Januar findet der Univention Summit in Bremen statt. Die Open Source und Open Content Community sowie Anwenderinnen und Anwender verschiedener Branchen treffen sich auf der Veranstaltung zum Austausch neuester Entwicklungen und Best-Practice-Beispiele. Im diesjährigen Programm ist das Thema Bildung und Schule prominent vertreten. Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen Dr. Bogedan und Prof. Dr. Andreas Breiter werden Keynote-Vorträge halten. Und am Freitag findet die Session „IT in der Bildung“ statt, in der Herr Stolpmann und ich mit einem Beitrag vertreten sein werden. Das Programm der Veranstaltung ist hier einsehbar. Wir freuen uns auf die Veranstaltung und spannende Diskussionen über IT-Management in der Bildung mit der Community!