Autor: Anja Zeising

Bremen: Erste Tablets nach wenigen Wochen eingetroffen

Im Juli hat der Bremer Senat die Großbeschaffung von Tablets für Lehrkräfte und Schülerinnen beschlossen. In der Pressemitteilung heißt es: „In einer ersten Tranche investiert der Bremer Senat 16,7 Millionen Euro in einen mächtigen digitalen Schub für die öffentlichen Schulen des Landes Bremen. Darin enthalten: 7.680 iPads für alle Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie insgesamt 30.000 iPads für Schülerinnen und Schüler, die in einem Haushalt mit schwierigen sozialen Herausforderungen leben. Hinzu kommen Mittel für Videokonferenz-Lösungen. Zudem werden die Senatorin für Kinder rund Bildung (SKB) und der Senator für Finanzen (SF) beauftragt, ein Konzept zu erstellen, um weitere Tranchen iPads für alle weiteren Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen des Landes Bremen (zusätzlich rund 60.000 iPads/ 35 Mio. Euro) beschaffen zu können. Das hat der Bremer Senat heute (7. Juli 2020) beschlossen.“(zur Pressemitteilung). Die einhergehenden Aufgaben wie eine zeitnahe Beschaffung, Inbetriebnahme, Integration in die bestehende Systemland, Qualifizierung sind enorm aufwendig und anspruchsvoll für alle Beteiligten. Die zeitliche Planung ist ambitioniert. Innerhalb weniger Wochen, während der schulischen Sommerferien, konnten die notwendigen Vorarbeiten geleistet werden. Die ersten Tablets …

Medienentwicklungsplanung aus dem Home Office … Warum eigentlich nicht?

als unser Team um die Medienentwicklungsplanung die Verlagerung der Arbeit ins Home Office und die Kita- und Schulschließung ereilte, mischte sich wiederstreitend mehr Sorge, Verantwortungsbewusstsein, Entschlossenheit, Dankbarkeit und auch Unsicherheit in unser Berufsleben als zuvor. Auch wir haben Kinder, leben in Wohngemeinschaften mit punktuell oder permanent überlasteter Netzanbindung, gehören selbst zu Risikogruppen oder kümmern uns. Gleichzeitig waren wir uns einig, dass die Medienentwicklungspläne als ein wichtiger Baustein für die dringend notwendige Weiterentwicklung der IT an Schulen, unbedingt weitergeschrieben werden müssen. Hier können wir einen wichtigen Beitrag leisten. Aber nur in der gewohnten Qualität. Also wie kann das funktionieren? Die typischen Phasen der Erstellung eines Medienentwicklungsplans bei der ifib consult (Initialisierung, Bestandsaufnahme, Bedarfsermittlung, Konzepterstellung und Berichtslegung, Gremienarbeit) haben wir kritisch geprüft und auf die neuen Erfordernisse angepasst. Auf den folgenden (Querschnitts-)Themen lag dabei ein Augenmerk: Befähigung des Teams (Ausstattung), interne Abstimmung und Motivation, externe Abstimmung und Austausch, Befragungen und Workshops mit Schulen und Schulträgern, Qualitätssicherung. In den meisten der genannten Bereiche werden seit geräumiger Zeit digitale Anwendungen verwendet, die auch aus dem Home Office gut vor-/nachbereitet …

Schulische Medienintegration trifft Open Source

In der vergangenen Woche fand der jährliche Univention Summit in Bremen statt. Auf der rundum gelungenen Veranstaltung trafen sich Systemanbieter, Plattformhersteller und Dienstleister um sich über die Neuerungen der Open Source Branche auszutauschen. Wie im Blogbeitrag zur Ankündigung der Veranstaltung schon bemerkt, war Bildung ein Schwerpunktthema. So sprach Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen Frau Dr. Bogedan ein Grußwort. Das Schulwesen war u.a. mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Schulträger, Medienzentren und Buchverlagen zugegen. Am Donnerstag referierte Andreas Breiter vor voll besetztem Saal über die Organisatotionslücken schulischer Medienintegration und sich daraus ergebene Herausforderungen für die nachhaltige Umsetzung. Der Beitrag traf auf großes Interesse, sodass Kernaussagen in diversen folgenden Vorträgen zitiert wurden. Björn Stolpmann und ich trugen gemeinsam am Freitag über schulische Medienentwicklungsplanung vor. Das Thema beschäftigt vor dem Hintergrund des aktuellen Diskurses um den DigitalPakt#D und die KMK-Strategie viele Schulträger und Medienzentren, sodass wir mit den Teilnehmenden eine Stunde lang angeregt diskutierten. Es war spannend und hat Spaß gemacht.    Reaktionen gab es u.a. in der Twittersphere, zu finden unter #UniventionSummit.

Nordlichter aufgepasst: E-Gov Marktplatz Nordwest

Die Virtuelle Region Nordwest vernetzt die öffentliche Verwaltung und andere Körperschaften in der Region, um den Austausch im Bereich E-Government anzuregen und Synergieeffekte nutzbar zu machen. Am Mittwoch, den 01. Februar 2017 veranstaltet sie den E-Government Marktplatz Nordwest, auf dem Mitglieder des Netzwerkes ihre Projekte und Vorhaben zu elektronischen Verwaltungsdienstleistungen präsentieren und mit Interessierten ins Gespräch kommen können. Die ifib consult GmbH ist mit einem gemeinschaftlichen Thementisch mit dem LK Diepholz und einem Vortrag vertreten und lädt dazu ein, vorbeizuschauen, zuzuhören, mitzudiskutieren. Gemeinsam mit dem Fachdienst e-Government des LK Diepholz sprechen wir u.a. IT-Fachdienststellen und Schulträger an, die sich strategisch mit dem Bereich schulischer IT und den Besonderheiten in Support und Betrieb beschäftigten möchten, mit uns ins Gespräch zu kommen. Das Programm der Veranstaltung ist hier zu finden, ebenso das Anmeldeformular für Kurzentschlossene.

Programmhinweis zur didacta: “Warten oder Starten?”

Im Februar findet alljährlich die didacta statt. Auf der weltgrößten Bildungsmesse haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über Zukünftigtes, Aktuelles und Bewährtes aus Forschung, Entwicklung und Praxis zu informieren und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Mit zwei Veranstaltungen ist das ifib im Programm vertreten sein und lädt Interessierte hiermit herzlich ein. Gemeinsam mit Univention, itslearning und dem LIS (Landesinstitut für Schule Bremen) veranstaltet das ifib folgende Veranstaltung: Warten oder Starten? Auf dem Weg zur Bildungscloud für Schulen Bildungsclouds, auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene sind derzeit fester Bestandteil der öffentlichen Berichterstattung und Fachpresse. Das Thema scheint aktuell wie kaum zuvor. Einhergehend mit der Einführung schulübergreifender Cloudlösungen und passenden Endgerätestrategien entstehen, primär dem Schulträger, viele Fragen. Maßgeblich in dem Prozess sind die zu implementierenden pädagogischen und inhaltlichen Anforderungen aus Kerncurriculum und Schulprogramm. Die Entwicklung eines schlüssigen Konzepts und nachhaltiger, skalierbarer und kosteneffizienter Lösungen ist nötig, um technischen und organisatorischen Herausforderungen in Planung, Umsetzung und Betrieb zu begegnen. Diese Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Medienentwicklungsplanung, Bildungscloud-Lösungen, Schulentwicklung und Qualifizierung zusammen. Sie richtet sich an Bildungsfunktionäre …

Viel Bildung auf dem Univention Summit

Am 26.-27. Januar findet der Univention Summit in Bremen statt. Die Open Source und Open Content Community sowie Anwenderinnen und Anwender verschiedener Branchen treffen sich auf der Veranstaltung zum Austausch neuester Entwicklungen und Best-Practice-Beispiele. Im diesjährigen Programm ist das Thema Bildung und Schule prominent vertreten. Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen Dr. Bogedan und Prof. Dr. Andreas Breiter werden Keynote-Vorträge halten. Und am Freitag findet die Session „IT in der Bildung“ statt, in der Herr Stolpmann und ich mit einem Beitrag vertreten sein werden. Das Programm der Veranstaltung ist hier einsehbar. Wir freuen uns auf die Veranstaltung und spannende Diskussionen über IT-Management in der Bildung mit der Community!

Case Study: Einstimmig zur Medienentwicklungsplanung

Nicht zuletzt durch den öffentlichen Diskurs um Digitale Bildung motiviert, stellen sich u.a. Kommunen als Sachausstatterinnen von Schulen zunehmend konzeptuell auf und entwickeln eine für sie passende Strategie. Ein Beispiel ist die Stadt Ahaus, die in den vergangenen Monaten einen Medienentwicklungsplan für ihre Schulen erstellt hat. Unter Beteiligung der Schulen und der Medienberatung NRW wurde auf Basis einer Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse die IT-Ausstattungstrategie für die nächsten Jahre geplant (siehe Projektbeschreibung des ifib). Sie orientiert sich an der Vision von Schulträger und Schulen von zukunftsorientiertem, mediengestütztem Unterricht unter der Maßgabe die gute Ausgangssituation für eine realistische Planung einzubeziehen. Der Plan zielt zudem darauf ab, einen Organisationsrahmen mit Freiraum zur Realisierung von Innovationsprojekten zu bieten. Das Ergebnis habe ich letzte Woche im Schul- und Sportausschuss vorgestellt. Neben der Bürgermeisterin Karola Voß, der Vorsitzenden Beatrix Wantia, dem Kämmerer Herrn Hans-Georg Althoff, den Abgeordneten und dem Schulträger, waren zahlreiche Gäste – vor allem Schulvertreterinnen und Schulvertreter – zugegen. Nach einer anregenden Diskussion wurde dem Medienentwicklungsplan geschlossen zugestimmt: Ein tolles Ergebnis. In thematisch wunderbarer Ergänzung präsentierte das Alexander-Hegius-Gymnasium im Anschluss …

Aus vier Blickwinkeln auf die schulische IT

Die Gestaltung einer Umgebung, die digitale Bildung in Schule ermöglicht, Pädagoginnen und Pädagogen weitgehend von administrativen Tätigkeiten entlastet und ihnen sowie Schülerinnen und Schülern Zugang zu sicheren Diensten, Apps und Inhalten bietet, ist kompliziert. Die Kostenfrage sei noch vorsichtig mitgedacht. Welche technischen und organisatorischen Anforderungen an eine IT-Infrastruktur in Schule zu stellen sind und welche Lösungsansätze mit der aktuellen Technologieentwicklung zur Verfügung stehen, wurde auf der diesjährigen didacta in dem Workshop „Lernförderliche IT-Infrastrukturen: ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ eruiert. Die ifib consult hat die Veranstaltung gemeinsam mit Univention, itslearning und dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS) ausgerichtet (Ankündigung auf wissensschule.de). Um dem Facettenreichtum des Themas gerecht zu werden, wurde aus vier Blickwinkeln referiert und im Anschluss mit den Teilnehmenden diskutiert: Strategie und Konzeption, technische Infrastruktur (ID- und Accessmanagement), Lernplattform & Kollaboration und Anwendung & Einführungsprozess. Von der Notwendigkeit eines konzeptionellen Ansatzes ausgehend, habe ich (ifib consult) zu kommunaler Medienentwicklungsplanung als Strategie zur Digitalisierung von Schule referiert. Jan Christoph Ebersbach (Univention)  berichtete von einer softwareseitigen Basisinfrastruktur, die sicheren Zugang zu einer Vielzahl von Diensten und Apps bietet. Barbara Brennecke (itslearning) hat die Kernfunktionen der Lern- und Kollaborationsplattform  und …

Whitepaper zu Lernförderlichen IT-Infrastrukturen

Die ifib consult hat gemeinsam mit Univention ein Whitepaper erarbeitet. In dem kurzen Text mit dem Titel „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen: Identity- und Access-Management als zentraler Baustein für die kommunale Medienentwicklungsplanung“ werden die größten Herausforderungen von Konzeption und Betrieb einer technischen Infrastruktur für den Einsatz an Schule benannt. Das Papier will den Facettenreichtum beider Themenschwerpunkte und ihre Korrelation zueinander zunächst skizzieren und schließlich so aufbereiten, dass relevante Teilaspekte einer lernförderlichen IT-Infrastruktur deutlich werden. Das ifib trägt zu dem Papier die Eckpunkte kommunaler Medienentwicklungsplanung als Ansatz zur strategischen Mediatisierung von Schule bei. Das Thema eines zentralen ID- und Accessmanagement wird von Univention beleuchtet. Das Whitepaper richtet sich vornehmlich – aber nicht ausschließlich – an Schulträger, die sich im Rahmen der Planung ihrer Schul-IT mit Fragen zu Konzeption und technischen Lösungen konfrontiert sehen.

Veranstaltungshinweis: Treffen Sie uns auf der didacta

der Einsatz digitaler Medien in zukunftsfähigen Lehr- und Lernumgebungen stellt hohe Anforderungen an die technische Ausstattung und die pädagogische Umsetzung. Aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Verlagerung pädagogischer IT-Dienste ins Internet und die Vielzahl privater Endgeräte an Schulen sind zu beachten und einzubeziehen. Gleichzeitig bestehen hohe Anforderungen an die Flexibilität und Unterstützung der Nutzerinnen und Nutzer sowie die kosteneffiziente Umsetzung. Die ifib consult wird nächste Woche auf der didacta mit dem Workshop „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ vertreten sein. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Gemeinsam mit dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS), dem Technologie- und Serviceanbieter itslearning und dem Lösungsanbieter Univention werden vier Impulsvorträge das Spektrum von Planung, Einführung und Betrieb lernförderlicher IT-Infrastrukturen aufzeigen. Die ifib consult wird ihrem Beitrag von Dr. Anja Zeising die Herausforderungen und Chancen strategischer kommunaler Medienentwicklungsplanung thematisieren. Nach einer gemeinsamen Diskussion haben Sie in einer Gesprächsrunde an vier Thementischen die Möglichkeit, Ihre Themen mit den Vortragenden und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 17.02.2016 in der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr im Congress Centrum Nord …