Autor: Marion Brüggemann

Praxistipp: Mit Videos besser erklären…

Auf dem Medienkompetenzportal NRW können Lehrkräfte und andere Interessierte leicht verständliche und praxiserprobte Anleitungen zur Erstellung von Erklärvideos einsehen – natürlich auch per Erklärvideo… Es wird gezeigt, wie Erklärvideos aufgebaut werden können und welche Genre zur Auswahl stehen. Die Beispiele regen die eigene Erklärvideoproduktion an und zeigen, wie man mit überschaubarem Aufwand zu guten Erklärvideos kommt. Zum Dossier „Erklärvideos im schulischen Kontext“. Kamera läuft …..  

Ausschreibung 2016: Dieter Baacke Preis in fünf Kategorien

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit Mediennutzung und die Ausgestaltung der Medienkompetenz fördern. Der Dieter Baacke Preis 2016 wird in fünf Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000,- € dotiert sind: Projekte von und mit Kindern Projekte von und mit Jugendlichen Interkulturelle und internationale Projekte (z.B. grenzüberschreitende medienpädagogische Projekte und Projekte, welche den interkulturellen Austausch fördern oder die Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigen, deren Teilhabe fördern, besonders auch in der Zusammenarbeit mit Geflüchteten/Refugees), Medienarbeit als Schlüssel zur Integration Intergenerative und integrative Medienprojekte (medienpädagogische Zusammenarbeit, Austausch zwischen den Generationen, familienorientierte Medienarbeit , medienpädagogische Projekte mit inklusivem und integrativem Ansatz, welche z.B. die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien in einer inklusiven Gesellschaft fördern) Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter (modellhafte, innovative medienpädagogische …

Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe

In der gerade vorgelegten Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums geht es um den Bedeutungszuwachs digitaler Medien in der Kinder- Jugendhilfe. Dabei nimmt das Gremium, welches sich aus Fachleuten aus Forschung, Praxis und Politik zusammensetzt, aktuelle Entwicklungslinien kritisch in den Blick und diskutiert offen und fundiert  über die Ambivalenzen der zunehmenden Digitalisierung. Einem Zuwachs an Möglichkeiten im Bereich der Beteiligungsformen und Kommunikationsräume stehen grundlegende Herausforderungen gegenüber, die sowohl das Verhältnis zwischen den Professionellen und ihrer Klientel nachhaltig verändern als auch das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe an sich stark beeinflussen! Die intensive Auseinandersetzung mit Potentialen und Risiken der Digitalisierung ist deshalb als Voraussetzung für eine zeitgemäße und professionelle Kinder- und Jugendhilfe insgesamt anzusehen. Weitere Informationen hier: BJK_Stellungnahme_Digitale-Medien

„Selbstdatenschutz! Tipps, Tricks und Klicks“

So lautet der Titel der neuen Broschüre zum Thema Selbstdatenschutz der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ( Quelle: BLM Pressemitteilung Nr. 26 / 01.06.2016): Durch die Kommunikation mittels mobiler Geräte, den Gedankenaustausch innerhalb Sozialer Netzwerke sowie die Verwendung scheinbar kostenloser Apps geben wir bewusst, aber auch unbewusst unsere persönlichen Daten preis. Das Thema Selbstdatenschutz gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Die von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) herausgegebene Broschüre „Selbstdatenschutz! Tipps, Tricks und Klicks“ gibt Mediennutzern alltagstaugliche Tipps sowie verständlich aufbereitete Hintergrundinformationen für einen selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit den eigenen Daten. Hier geht es zur aktuellen BLM-Broschüre zum Selbstdatenschutz!

„klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ – Jetzt bewerben!

Unter dem Motto „Courage im Netz“ werden vorbildliche Angebote gesucht, die sich in besonderer Weise für das Thema engagieren! Bereits zum zehnten Mal zeichnet klicksafe herausragende Angebote aus, die den sicheren Umgang mit dem Internet fördern. Im Jubiläumsjahr werden Projekte und Initiativen gesucht, die für „Courage im Netz“ stehen. Noch bis zum 15. März können Vorschläge und Bewerbungen für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ eingereicht werden. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt. Jetzt bewerben über http://www.digitale-chancen.de/klicksafepreis/ !

Neuer Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Berlin, 16.2.2016: Die Arbeitsgemeinschaft der Landemedienanstalten (ALM) hat heute in Berlin den neuen Medienkomptenzbericht vorgestellt.  Der Zusammenschluss der Landesmedienanstalten bündelt damit die Aktivitäten der Medienkomptenzförderung in den Ländern und stellt die Kooperationsprojekte vor (z.B. Klicksafe, Internet-ABC). Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, der den neuen Medienkompetenzbericht mit initiiert hat, betonte außerdem: „Die Landesmedienanstalten verstehen sich als Mittler zwischen Medienanbietern und Mediennutzern. Mit ihren Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz verfolgen die Landesmedienanstalten das Ziel, Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den positiven Nutzungspotenzialen der Medien zu eröffnen, Medien reflektiert zu nutzen und Risiken zu vermeiden“ (ALM, 16.2.2016).  Mehr dazu:  ALM-Pressemeldung vom 16.2.16  und  Medienkompetenzbericht 15/16 zum Download

Integration Geflüchteter durch Medienpädagogik fördern

Eine Umfrage unter Mitgliedern des medienpädagogischen Dachverbands (GMK) weist auf die große Bedeutung mobiler Medien für Geflüchtete  hin. Es wird deutlich, das medenpädagogische Anknüpfungspunkte für die Integrationarbeit verstärkt genutzt werden sollten:  „Integrationsprozesse, so die einhellige Meinung der Befragten, können durch Medien gestärkt werden und damit den Spracherwerb sowie die politische und kulturelle Bildung unterstützen. Themen der Alltags- und Konsumkultur sowie ethische und religiöse Aspekte können mit Hilfe von Smartphones, Apps und Laptops mit und durch die Betroffenen diskutiert und Geflüchtete in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Medienkompetenz muss gerade im Hinblick auf die Nutzung des Internets gestärkt werden, um Geflüchtete zu befähigen, die demokratischen Potenziale zu nutzen und (mit)gestalten zu können.[………..]“ . Neben der Forderung nach Strukturen und Förderung für diese wichtige Arbeit, werden auch Beispiele für die integrative Medienpädagogik aufgeführt.  Zur Meldung der GMK

Neue Ofcom-Studie zur Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und Eltern

Unter dem Titel  „Children and Parents: Media Use and Attitudes Report“ hat die Ofcom (Institution der Medienaufsicht Großbritannien) einen aktuellen Bericht zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, der die Nutzung von digitalen Medien durch Kinder und Jugendliche untersucht und auch die Eltern mit berücksichtigt. Zur Studie

Medius – Preis für innovative Abschlussarbeiten

noch bis Montag, den 30.11.2015 ist es möglich Bewerbungen für den Medius 2016 einzureichen. Der Preis für Abschlussarbeiten konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven mit medienpädgogischer Relevanz. Weitere Informationen/Kriterien: http://fsf.de/veranstaltungen/medius/