Alle Artikel in: Allgemein

Tincon – Erstes Festival für digitale Jugendkultur

Vom 27. bis 29. Mai 2016 findet in Berlin die erste Tincon – teenageinternetwork convention statt. An drei Tagen können Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren an Workshops, Diskussionen und Maker Spaces teilnehmen. Nähere Infos zu Programm, Speakern und Tickets sind hier zu finden. Die convention wird vom TINCON e.V. veranstaltet, der von den re:publica– und Spreeblick-GründerInnen Tanja und Johnny Haeusler ins Leben gerufen wurde.

Umfrage zum Einsatz von digitalen Medien im Musikunterricht

Im Forschungsprojekt „PosyMus – Potenziale von Feedbacksystemen im Musikunterricht“ konzipiert und entwickelt das ifib zusammen mit Musikpädagogen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) ein elektronisches Rückmeldesystem zur Abbildung von musikalischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Dabei soll insbesondere erforscht werden, wie die Ergebnisse aufbereitet werden müssen, um Lehrkräften eine möglichst aussagekräftige und für die Unterrichtskonzeption gewinnbringende Bestandsaufnahme der Individual- und Klassenkompetenz an die Hand zu geben. Um das System möglichst praxisnah gestalten zu können, führen wir eine Umfrage zur Erforschung der Kenntnisse und Einstellungen von Lehrkräften in Bezug auf den Einsatz von digitalen Medien im Musikunterricht durch. Die Befragung erfolgt anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf Personen oder Institutionen möglich sind. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15-20 Minuten. Über eine Teilnahme an unserer Umfrage würden wir uns sehr freuen! Bei Interesse finden Sie diese hier.

Wie ticken Jugendliche 2016?

„Wie leben und erleben Jugendliche ihren Alltag? Wie nehmen sie die historischen und heutigen Verhältnisse in Deutschland und in der Welt wahr? Was stiftet für sie Sinn? Welche Lebensentwürfe verfolgen sie? Welche Rolle spielen Mobilität, Nachhaltigkeit und digitale Medien in ihrem Leben?“ Laut der neuen SINUS-Jugendstudie sind die heute 14-17-Jährigen toleranter und haben eine größere Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit. Viele wollen sein „wie alle“. Zudem können sie sich ein Leben ohne Internet und Smartphones nicht mehr vorstellen, wobei sehr wohl das Thema Datenschutz kritisch behandelt wird. Dies sind nur einige Ergebnisse der Studie „Wie ticken Jugendliche?“, die das SINUS-Institut nach 2008 und 2012 jetzt veröffentlicht hat.

Open Educational Resources vs. Tablet-Klassen?

In seinem Beitrag „Digitale Bildung braucht keine Tablet-Klassen“ stellt Leonhard Dobusch die These auf, dass in der Etablierung von Open Education Resources (OER) „ein viel größeres Potenzial für bessere und offenere Bildung (steckt), als in den viel zitierten Laptop- oder Tablet-Klassen“. Er wirft einen Blick nach Großbritannien und in die USA, um Beispiele zu nennen, wie der digitale Austausch von Lernmaterialien gefördert werden kann und nennt Hinderungsgründe, weshalb OER in Deutschland bislang nicht weit verbreitet sind. Zum vollständigen Gastbeitrag auf www.zeit.de gelangen Sie hier.

Aus vier Blickwinkeln auf die schulische IT

Die Gestaltung einer Umgebung, die digitale Bildung in Schule ermöglicht, Pädagoginnen und Pädagogen weitgehend von administrativen Tätigkeiten entlastet und ihnen sowie Schülerinnen und Schülern Zugang zu sicheren Diensten, Apps und Inhalten bietet, ist kompliziert. Die Kostenfrage sei noch vorsichtig mitgedacht. Welche technischen und organisatorischen Anforderungen an eine IT-Infrastruktur in Schule zu stellen sind und welche Lösungsansätze mit der aktuellen Technologieentwicklung zur Verfügung stehen, wurde auf der diesjährigen didacta in dem Workshop „Lernförderliche IT-Infrastrukturen: ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ eruiert. Die ifib consult hat die Veranstaltung gemeinsam mit Univention, itslearning und dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS) ausgerichtet (Ankündigung auf wissensschule.de). Um dem Facettenreichtum des Themas gerecht zu werden, wurde aus vier Blickwinkeln referiert und im Anschluss mit den Teilnehmenden diskutiert: Strategie und Konzeption, technische Infrastruktur (ID- und Accessmanagement), Lernplattform & Kollaboration und Anwendung & Einführungsprozess. Von der Notwendigkeit eines konzeptionellen Ansatzes ausgehend, habe ich (ifib consult) zu kommunaler Medienentwicklungsplanung als Strategie zur Digitalisierung von Schule referiert. Jan Christoph Ebersbach (Univention)  berichtete von einer softwareseitigen Basisinfrastruktur, die sicheren Zugang zu einer Vielzahl von Diensten und Apps bietet. Barbara Brennecke (itslearning) hat die Kernfunktionen der Lern- und Kollaborationsplattform  und …

„klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ – Jetzt bewerben!

Unter dem Motto „Courage im Netz“ werden vorbildliche Angebote gesucht, die sich in besonderer Weise für das Thema engagieren! Bereits zum zehnten Mal zeichnet klicksafe herausragende Angebote aus, die den sicheren Umgang mit dem Internet fördern. Im Jubiläumsjahr werden Projekte und Initiativen gesucht, die für „Courage im Netz“ stehen. Noch bis zum 15. März können Vorschläge und Bewerbungen für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ eingereicht werden. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt. Jetzt bewerben über http://www.digitale-chancen.de/klicksafepreis/ !

Whitepaper zu Lernförderlichen IT-Infrastrukturen

Die ifib consult hat gemeinsam mit Univention ein Whitepaper erarbeitet. In dem kurzen Text mit dem Titel „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen: Identity- und Access-Management als zentraler Baustein für die kommunale Medienentwicklungsplanung“ werden die größten Herausforderungen von Konzeption und Betrieb einer technischen Infrastruktur für den Einsatz an Schule benannt. Das Papier will den Facettenreichtum beider Themenschwerpunkte und ihre Korrelation zueinander zunächst skizzieren und schließlich so aufbereiten, dass relevante Teilaspekte einer lernförderlichen IT-Infrastruktur deutlich werden. Das ifib trägt zu dem Papier die Eckpunkte kommunaler Medienentwicklungsplanung als Ansatz zur strategischen Mediatisierung von Schule bei. Das Thema eines zentralen ID- und Accessmanagement wird von Univention beleuchtet. Das Whitepaper richtet sich vornehmlich – aber nicht ausschließlich – an Schulträger, die sich im Rahmen der Planung ihrer Schul-IT mit Fragen zu Konzeption und technischen Lösungen konfrontiert sehen.

Neuer Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Berlin, 16.2.2016: Die Arbeitsgemeinschaft der Landemedienanstalten (ALM) hat heute in Berlin den neuen Medienkomptenzbericht vorgestellt.  Der Zusammenschluss der Landesmedienanstalten bündelt damit die Aktivitäten der Medienkomptenzförderung in den Ländern und stellt die Kooperationsprojekte vor (z.B. Klicksafe, Internet-ABC). Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, der den neuen Medienkompetenzbericht mit initiiert hat, betonte außerdem: „Die Landesmedienanstalten verstehen sich als Mittler zwischen Medienanbietern und Mediennutzern. Mit ihren Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz verfolgen die Landesmedienanstalten das Ziel, Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den positiven Nutzungspotenzialen der Medien zu eröffnen, Medien reflektiert zu nutzen und Risiken zu vermeiden“ (ALM, 16.2.2016).  Mehr dazu:  ALM-Pressemeldung vom 16.2.16  und  Medienkompetenzbericht 15/16 zum Download

Veranstaltungshinweis: Treffen Sie uns auf der didacta

der Einsatz digitaler Medien in zukunftsfähigen Lehr- und Lernumgebungen stellt hohe Anforderungen an die technische Ausstattung und die pädagogische Umsetzung. Aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Verlagerung pädagogischer IT-Dienste ins Internet und die Vielzahl privater Endgeräte an Schulen sind zu beachten und einzubeziehen. Gleichzeitig bestehen hohe Anforderungen an die Flexibilität und Unterstützung der Nutzerinnen und Nutzer sowie die kosteneffiziente Umsetzung. Die ifib consult wird nächste Woche auf der didacta mit dem Workshop „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ vertreten sein. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Gemeinsam mit dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS), dem Technologie- und Serviceanbieter itslearning und dem Lösungsanbieter Univention werden vier Impulsvorträge das Spektrum von Planung, Einführung und Betrieb lernförderlicher IT-Infrastrukturen aufzeigen. Die ifib consult wird ihrem Beitrag von Dr. Anja Zeising die Herausforderungen und Chancen strategischer kommunaler Medienentwicklungsplanung thematisieren. Nach einer gemeinsamen Diskussion haben Sie in einer Gesprächsrunde an vier Thementischen die Möglichkeit, Ihre Themen mit den Vortragenden und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 17.02.2016 in der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr im Congress Centrum Nord …

Bessere IT-Ausbildung an US-Schulen

Die US-Regierung will im Rahmen der Initiative Computer Science for All  in den nächsten drei Jahren vier Milliarden US-Dollar in die Informatik-Ausbildung an allen K-12-Schulen investieren. Schülerinnen und Schülern sollen damit befähigt werden, an einer mediatisierten Gesellschaft nicht nur als Konsumenten sondern vielmehr als aktive Bürgerinnen und Bürger teilhaben zu können. Computerwissenschaften würden dafür die notwendigen Basiskenntnisse legen. Deswegen sollen mit dem Programm von Präsident Obama Lehrkräfte in diesem Bereich ausgebildet, hochwertige Lehr- und Lernmaterialien bereitgestellt und regionale Partnerschaften etabliert werden. Bleibt abzuwarten, ob die deutsche Bundesregierung zum diesjährigen IT-Gipfel mit einem ähnlichen Programm kontert.