Alle Artikel in: Allgemein

Veranstaltungshinweis: Treffen Sie uns auf der didacta

der Einsatz digitaler Medien in zukunftsfähigen Lehr- und Lernumgebungen stellt hohe Anforderungen an die technische Ausstattung und die pädagogische Umsetzung. Aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Verlagerung pädagogischer IT-Dienste ins Internet und die Vielzahl privater Endgeräte an Schulen sind zu beachten und einzubeziehen. Gleichzeitig bestehen hohe Anforderungen an die Flexibilität und Unterstützung der Nutzerinnen und Nutzer sowie die kosteneffiziente Umsetzung. Die ifib consult wird nächste Woche auf der didacta mit dem Workshop „Lernförderliche IT-Infrastrukturen ganzheitlich denken, planen und umsetzen“ vertreten sein. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Gemeinsam mit dem Bremer Landesinstitut für Schule (LIS), dem Technologie- und Serviceanbieter itslearning und dem Lösungsanbieter Univention werden vier Impulsvorträge das Spektrum von Planung, Einführung und Betrieb lernförderlicher IT-Infrastrukturen aufzeigen. Die ifib consult wird ihrem Beitrag von Dr. Anja Zeising die Herausforderungen und Chancen strategischer kommunaler Medienentwicklungsplanung thematisieren. Nach einer gemeinsamen Diskussion haben Sie in einer Gesprächsrunde an vier Thementischen die Möglichkeit, Ihre Themen mit den Vortragenden und anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 17.02.2016 in der Zeit von 12:00 bis 14:00 Uhr im Congress Centrum Nord …

Bessere IT-Ausbildung an US-Schulen

Die US-Regierung will im Rahmen der Initiative Computer Science for All  in den nächsten drei Jahren vier Milliarden US-Dollar in die Informatik-Ausbildung an allen K-12-Schulen investieren. Schülerinnen und Schülern sollen damit befähigt werden, an einer mediatisierten Gesellschaft nicht nur als Konsumenten sondern vielmehr als aktive Bürgerinnen und Bürger teilhaben zu können. Computerwissenschaften würden dafür die notwendigen Basiskenntnisse legen. Deswegen sollen mit dem Programm von Präsident Obama Lehrkräfte in diesem Bereich ausgebildet, hochwertige Lehr- und Lernmaterialien bereitgestellt und regionale Partnerschaften etabliert werden. Bleibt abzuwarten, ob die deutsche Bundesregierung zum diesjährigen IT-Gipfel mit einem ähnlichen Programm kontert.

Integration Geflüchteter durch Medienpädagogik fördern

Eine Umfrage unter Mitgliedern des medienpädagogischen Dachverbands (GMK) weist auf die große Bedeutung mobiler Medien für Geflüchtete  hin. Es wird deutlich, das medenpädagogische Anknüpfungspunkte für die Integrationarbeit verstärkt genutzt werden sollten:  „Integrationsprozesse, so die einhellige Meinung der Befragten, können durch Medien gestärkt werden und damit den Spracherwerb sowie die politische und kulturelle Bildung unterstützen. Themen der Alltags- und Konsumkultur sowie ethische und religiöse Aspekte können mit Hilfe von Smartphones, Apps und Laptops mit und durch die Betroffenen diskutiert und Geflüchtete in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Medienkompetenz muss gerade im Hinblick auf die Nutzung des Internets gestärkt werden, um Geflüchtete zu befähigen, die demokratischen Potenziale zu nutzen und (mit)gestalten zu können.[………..]“ . Neben der Forderung nach Strukturen und Förderung für diese wichtige Arbeit, werden auch Beispiele für die integrative Medienpädagogik aufgeführt.  Zur Meldung der GMK

Neue Ofcom-Studie zur Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und Eltern

Unter dem Titel  „Children and Parents: Media Use and Attitudes Report“ hat die Ofcom (Institution der Medienaufsicht Großbritannien) einen aktuellen Bericht zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, der die Nutzung von digitalen Medien durch Kinder und Jugendliche untersucht und auch die Eltern mit berücksichtigt. Zur Studie

Mehr Lesestoff: Ein kleiner Hinweis…

…in eigener Sache. Wie sieht eine nachhaltige Medienintegration an Schulen aus, wer ist zuständig und wieviel kostet es? Diesen Fragen ist das ifib in der Studie „Szenarien lernförderlicher IT-Infrastrukturen in Schulen -Betriebskonzepte, Ressourcenbedarf und Handlungsempfehlungen“ im Auftrag der Bertelsmann Stiftung nachgegangen. Die Studie richtet sich an Bildungsplanerinnen und -planer in Kommune, Stadt und Ländern. Schulen werden Anreize zur strategischen Entwicklung des eigenen Medieneinsatzes gegeben. Ausgehend von den Spezifika des deutschen Bildungssystems, die in strukturellen Veränderungsprozessen eine holistische Betrachtungsweise erfordern, werden in der Studie Beteiligte und auf Arbeitsschwerpunkten basierend Zuständigkeiten bekannt. Einige nationale und internationale Praxisbeispiele verdeutlichen klassische Herausforderungen und ihren Umgang damit. Anhand einer Modellschule (Sekundarstufe) werden Kostenfaktoren identifiziert und in Posten kategorisiert, Rechenwege und Hilfsformeln werden aufgezeigt. Ergebnis der Kostenabschätzung sind die durchschnittlichen Kosten pro Schülerin und Schüler und Jahr der Modellschule in den Ausstattungsszenarien 1:1 und 5:1. Die Berechnung zielt darauf ab, als Orientierungshilfe für die Abschätzung relevanter Aspekte der Medienentwicklungsplanung und ihren Kosten dienen zu können. Ein Gesamtbild wird konstruiert, das die Komplexität der schulischen Medienintegration und ihrer Finanzierung aufzeigen soll, praxisorientiert herunter zu brechen versucht, und so zur öffentlichen Debatte zur Mediatisierung von …

Medius – Preis für innovative Abschlussarbeiten

noch bis Montag, den 30.11.2015 ist es möglich Bewerbungen für den Medius 2016 einzureichen. Der Preis für Abschlussarbeiten konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven mit medienpädgogischer Relevanz. Weitere Informationen/Kriterien: http://fsf.de/veranstaltungen/medius/ 

Hacking + Making und vieles mehr – Dieter Baacke Preis 2015

Am vergangenen Wochenende wurden im Köln  herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet. Die Qualität war hoch und die Bandbreite enorm. Von klassischer Medienarbeit  (z.B. ein inklusives Radioprojekt von und mit Kindern) bis hin zu neuen medienpädagogischen Formaten wie  Making-Spaces und Hackingevents war alles dabei… „Dieter Baacke Preis“ , Köln 21.11.2015 (PM):  Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen seit 2001 gemeinsam die bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit. 220 Bewerbungen lagen der Jury vor, sieben herausragende Projekte wurden prämiert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung: „Bei Kindern und Jugendlichen sind die Themen unserer Zeit angekommen: Flucht, Ausgrenzung, Globalisierung, Inklusion. Jugendliche interessieren sich für das, was in der Welt passiert, und wollen gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Sie nutzen die unterschiedlichen Medienarten, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Einfluss zu nehmen.“„Um Kindern und Jugendlichen ein anregendes, sensibles und vielschichtiges Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen“, so GMK-Vorsitzende Sabine Eder, „ist qualitätsvolle Medienpädagogik unerlässlich, dafür steht die GMK und dafür steht der Dieter Baacke Preis.“ Im Mittelpunkt der …

Förderung von Medienkompetenz im FSJ Digital

In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung der Deutschen Telekom und der NrEins.de AG für zwei Jahre zwei Pilotprojekte, in denen Jugendliche digitale Medien in ihre Arbeit im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres integrieren. Die Freiwilligen unterstützen zum einen die Einrichtungen, in denen sie aktiv sind und setzen dort zum anderen Projekte mit den jeweiligen Zielgruppen um, in denen digitale Medien zum Einsatz kommen. So können sie beispielsweise Computerkurse  oder eine Einführung in das Geocaching anbieten. In Sachsen-Anhalt wird das Pilotprojekt vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. erprobt. Die 30 beteiligten Jugendlichen werden hier über ihre Kampagnen und Projekte berichten. In Rheinland-Pfalz wird das Projekt vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz getragen. Interessierte Jugendliche aus Rheinland-Pfalz können sich hier noch bis zum 30.11.2015 für das FSJ Digital anmelden. Wir sind gespannt auf die Projekte und die Erfahrungsberichte der Jugendlichen!

Online, aber misstrauisch

Unter dieser Überschrift fassen die Autoren der aktuellen Shell-Studie das Internetnutzungsverhalten von Jugendlichen zusammen. Demnach sei mittlerweile eine „Online-Vollversorgung“ Realität geworden, einem Großteil der Jugendlichen fällt jedoch das Vertrauen in Google, Facebook und Co schwer, weil sie sich bewusst sind, dass diese Konzerne viel Geld mit ihren Daten verdienen. Die Zusammenfassung zum Themenblock Freizeit und Internet ist hier zu finden. Die Shell Jugendstudie 2015 hält darüber hinaus weitere Informationen über die Einstellungen und Werte der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren bereit.

Always On – Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen

Unter dem Titel „Mediatisierung mobil – Handy und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ veröffentlicht die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) eine neue Studie, in der die Nutzung von Smartphones durch Kinder und Jugendliche analysiert wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mannheim, die die Studie im Auftrag der LfM durchführten, stellten sich dabei die Fragen, wie die Acht- bis 14-Jährigen mobile Medien nutzen und welchen Stellenwert diese in ihrem Alltag haben. Den Auswirkungen der Verbreitung von Smartphones in dieser Altersgruppe widmeten sie sich in Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen und einer quantitativen Befragung von 500 Kindern und Jugendlichen. Smartphones bzw. ein mobiler Internetzugang sind demnach insbesondere für die Kommunikation mit Peers von hoher Relevanz. Die Kehrseite dieser Kommunikationsform unter Kindern und Jugendlichen ist, dass sich diejenigen ohne entsprechenden mobilen Internetzugang von der Kommunikation ausgeschlossen fühlen. Sowohl Eltern als auch Kinder schätzen die Möglichkeiten der Alltagsorganisation. Deutlich wird aber auch, dass hinsichtlich einer Handyerziehung Unsicherheit auf Seiten der Eltern herrscht, die sich vorrangig in restriktiven Maßnahmen niederschlägt. Die Autorinnen und Autoren regen „neue Formen der Medienerziehung“ an, „die …