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Medius – Preis für innovative Abschlussarbeiten

noch bis Montag, den 30.11.2015 ist es möglich Bewerbungen für den Medius 2016 einzureichen. Der Preis für Abschlussarbeiten konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven mit medienpädgogischer Relevanz. Weitere Informationen/Kriterien: http://fsf.de/veranstaltungen/medius/ 

Hacking + Making und vieles mehr – Dieter Baacke Preis 2015

Am vergangenen Wochenende wurden im Köln  herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet. Die Qualität war hoch und die Bandbreite enorm. Von klassischer Medienarbeit  (z.B. ein inklusives Radioprojekt von und mit Kindern) bis hin zu neuen medienpädagogischen Formaten wie  Making-Spaces und Hackingevents war alles dabei… „Dieter Baacke Preis“ , Köln 21.11.2015 (PM):  Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen seit 2001 gemeinsam die bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit. 220 Bewerbungen lagen der Jury vor, sieben herausragende Projekte wurden prämiert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung: „Bei Kindern und Jugendlichen sind die Themen unserer Zeit angekommen: Flucht, Ausgrenzung, Globalisierung, Inklusion. Jugendliche interessieren sich für das, was in der Welt passiert, und wollen gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Sie nutzen die unterschiedlichen Medienarten, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Einfluss zu nehmen.“„Um Kindern und Jugendlichen ein anregendes, sensibles und vielschichtiges Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen“, so GMK-Vorsitzende Sabine Eder, „ist qualitätsvolle Medienpädagogik unerlässlich, dafür steht die GMK und dafür steht der Dieter Baacke Preis.“ Im Mittelpunkt der …

Förderung von Medienkompetenz im FSJ Digital

In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung der Deutschen Telekom und der NrEins.de AG für zwei Jahre zwei Pilotprojekte, in denen Jugendliche digitale Medien in ihre Arbeit im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres integrieren. Die Freiwilligen unterstützen zum einen die Einrichtungen, in denen sie aktiv sind und setzen dort zum anderen Projekte mit den jeweiligen Zielgruppen um, in denen digitale Medien zum Einsatz kommen. So können sie beispielsweise Computerkurse  oder eine Einführung in das Geocaching anbieten. In Sachsen-Anhalt wird das Pilotprojekt vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. erprobt. Die 30 beteiligten Jugendlichen werden hier über ihre Kampagnen und Projekte berichten. In Rheinland-Pfalz wird das Projekt vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz getragen. Interessierte Jugendliche aus Rheinland-Pfalz können sich hier noch bis zum 30.11.2015 für das FSJ Digital anmelden. Wir sind gespannt auf die Projekte und die Erfahrungsberichte der Jugendlichen!

Online, aber misstrauisch

Unter dieser Überschrift fassen die Autoren der aktuellen Shell-Studie das Internetnutzungsverhalten von Jugendlichen zusammen. Demnach sei mittlerweile eine „Online-Vollversorgung“ Realität geworden, einem Großteil der Jugendlichen fällt jedoch das Vertrauen in Google, Facebook und Co schwer, weil sie sich bewusst sind, dass diese Konzerne viel Geld mit ihren Daten verdienen. Die Zusammenfassung zum Themenblock Freizeit und Internet ist hier zu finden. Die Shell Jugendstudie 2015 hält darüber hinaus weitere Informationen über die Einstellungen und Werte der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren bereit.

Always On – Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen

Unter dem Titel „Mediatisierung mobil – Handy und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ veröffentlicht die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) eine neue Studie, in der die Nutzung von Smartphones durch Kinder und Jugendliche analysiert wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mannheim, die die Studie im Auftrag der LfM durchführten, stellten sich dabei die Fragen, wie die Acht- bis 14-Jährigen mobile Medien nutzen und welchen Stellenwert diese in ihrem Alltag haben. Den Auswirkungen der Verbreitung von Smartphones in dieser Altersgruppe widmeten sie sich in Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen und einer quantitativen Befragung von 500 Kindern und Jugendlichen. Smartphones bzw. ein mobiler Internetzugang sind demnach insbesondere für die Kommunikation mit Peers von hoher Relevanz. Die Kehrseite dieser Kommunikationsform unter Kindern und Jugendlichen ist, dass sich diejenigen ohne entsprechenden mobilen Internetzugang von der Kommunikation ausgeschlossen fühlen. Sowohl Eltern als auch Kinder schätzen die Möglichkeiten der Alltagsorganisation. Deutlich wird aber auch, dass hinsichtlich einer Handyerziehung Unsicherheit auf Seiten der Eltern herrscht, die sich vorrangig in restriktiven Maßnahmen niederschlägt. Die Autorinnen und Autoren regen „neue Formen der Medienerziehung“ an, „die …

Online-Kurs für PädagogInnen: „Making mit Kindern“

Ab dem 19.10.2015 startet ein siebenwöchiger Online-Kurs „Making – Kreatives digitales Gestalten mit Kindern“ für PädagogInnen die digitale Werkzeuge in ihren Unterricht oder in der Kinder- und Jugendarbeit einsetzen möchten. Der Kurs ist kostenlos und wird von Dr. Sandra Schön (Salzburg Research/BIMS e.V.) und Dr. Martin Ebner  (TU Graz) durchgeführt. Anmeldung und weitere Informationen auf iMooX.at

Aktive Videoarbeit für die Informatik

Unter dem Motto „Dreh dein Bild der Informatik“ schreibt die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) gemeinsam mit der  Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) und den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) einen Videowettbewerb für Schülerinnen und Schüler und Studierende aus. Gesucht werden persönliche Statements und Zugänge zur Informatik. Zur thematischen Ausrichtung heißt es in der entsprechenden Pressemeldung  der GI e.V. vom 1.9.2015: „Mit Hilfe eines Videos soll das Bild der Informatik bzw. von Informatikerinnen und Informatikern dargestellt werden. Im Fokus könnten folgende Fragen stehen: • Wo überall „ist Informatik drin“? • Wie beeinflusst Informatik das Leben heute und in Zukunft? • An welchen Problemen arbeiten Informatikerinnen und Informatiker? • Welche Kompetenzen bringen sie dabei ein und mit welchen Methoden arbeiten sie? • Mit welchen technischen und gesellschaftlichen Fragen setzen sie sich auseinander? • Warum kann es für jeden nützlich und wichtig sein, sich mit Informatik und Informatiksystemen auszukennen? Ist Informatik kreativ?“ (…) Wer sich also berufen fühlt einen Imagefilm für die Informatik zu drehen, dem winken Preigelder und bundesweite Beachtung. Die Videoproduktionen müssen bis zum 30.11.2015 angemeldet werden und …

Aktueller Tagungstipp: fraMediale 2015 „Wi(e)derstände“

Die fraMediale 2015 findet erstmalig in Kooperation mit KBoM! statt und widmet sich dem Schwerpunkt „Wi(e)derstände“ (Pressemeldung zur fraMediale, August 2015): „Wi(e)derstände“ lautet in 2015 das Schwerpunktthea der fraMediale, die am 16. September 2015 in Frankfurt am Main stattfindet und in diesem Jahr vom FTzM und der bundesweiten Initiative Keine Bildung ohne Medien! – KBoM! organisiert wird. Welche – mitunter auch wiederkehrenden – Widerstände hemmen die Implementierung und den sinnvollen Einsatz digitaler Lehr- und Lernwerkzeuge in Schulen und Hochschulen? Welche Widerstände können identifiziert werden? Welche hiervon kennen wir bereits aus anderen Kontexten? Das Workshop-Programm wird von inspirierenden Kurzvorträgen gerahmt, darunter Vorträge von Prof. Dr. Horst Niesyto der PH Ludwigsburg, Horst Sulewski der LA Hessen und Prof. Dr. Sven Kommer der RWTH Aachen. Und zum Abschluss der Veranstaltung wird der fraMediale-Preis verliehen, für den auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Projekte und Ideen eingereicht wurden. Hier gehts zur fraMediale 2015…

Die deutsche madig-machende Schulleitung

Eine Befragung von Schulleiterinnen und Schulleitern in Deutschland soll die Diskussion über digitales Lernen in der Schule um ihre Perspektive bereichern. Als Ergebnis wird das Thema Nummer Eins „Cybermobbing“ gegenüber Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern und gleich im Anschluss die fehlende kritisch-reflektierte Betrachtungsweise digitaler Medien und ihrer Inhalte seitens der Schülerinnen und Schüler bekannt (mmb-Trendmonitor II/2015, S.2f). Dass der Einsatz digitaler Medien als didaktisches Mittel sowie als Lerngegenstand primär von der Lehrkraft abhängig ist, wird auch in dieser Umfrage deutlich. Der Umstand, dass Schülerinnen und Schüler einerseits Selbstverständlichkeit in der Nutzung digitaler Medien mitbringen und andererseits in der Schule umfassende Medienkompetenz (z.B. nach Baake oder Tulodziecki) aufbauen können sollen, muss das sich hartnäckig haltende Rollenverständnis einer allwissenden Lehrkraft in eine Krise stürzen. Leitungs- und Lehrpersonal wollen den Schülerinnen und Schülern die Nutzung beliebter Dienste im digitalen Raum „nur madig machen“, so das von Schulleiterinnen und Schulleiter eingeschätzte Meinungsbild der Schülerinnen und Schüler. Das beizeiten erworbene pädagogische Methodenwissen stößt an seine Grenzen und die Rolle der Lehrkraft – so auch die Hinweise in dieser Befragung – muss hinterfragt und reformiert werden, wie es in Expertenkreisen schon länger diskutiert wird. Neben den Medien(-didaktischen)kompetenzen der Lehrkräfte und dem …

Kinder in der digitalen Welt

Berlin/Hamburg (ots) – Über die Hälfte der Achtjährigen ist regelmäßig online Kinder in der digitalen Welt / Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig stellt Studie zur Internetnutzung von Kindern vor (Vorstellung der DIVSI U9-Studie „KINDER IN DER DIGITALEN WELT“ / Dr. Silke Borgstedt (SINUS), Joanna Schmölz (DIVSI), Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig) : Sollen Kinder überhaupt ins Internet? Eine viel diskutierte Frage – dabei ist das schon längst Realität in vielen Familien. Kinder und Jugendliche nutzen Medien ganz selbstverständlich und sie beginnen früh damit. Ein Großteil der drei- bis achtjährigen Kinder ist bereits regelmäßig im Internet aktiv. Das ist ein Ergebnis der U9-Studie, die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig heute (Dienstag) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und dem Heidelberger Sinus-Institut in Berlin vorgestellt hat. „Eltern möchten ihren Kindern einen guten Start in eine Gesellschaft ermöglichen, die sich zunehmend digital organisiert. Deshalb müssen Kinder von Anfang an die Chance haben zu lernen, wie sie gut und souverän mit Medien umgehen“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Obwohl Kinder in der digitalisierten Welt aufwachsen und gut mit Medien ausgestattet …