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Live von der didacta

Direkt knüpft die didacta an ihre vorhergehenden Präsenzmessen an. Unterteilt in die Themenbereiche Frühe Bildung, Schule, und Berufliche Bildung/myQ-Qualifizierung bietet die Fachmesse neben diversen Unternehmens- und Produktpräsentationen an den Messeständen das gewohnt breite Angebot an Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshop-Angeboten. Allen voran geht es darum, eine solide Basis für die Etablierung digitaler Lehr- und Lernszenarien zu schaffen. Anfängliche Hindernisse wie Hard- und Softwarewarebeschaffungen sind mittlerweile überwunden. Nun geht es darum, die neuen Konzepte im Rahmen der Digitalisierung in die Praxis umzusetzen. Dabei ist neben der technischen Realisierung insbesondere die Vernetzung und Kollaboration der Schulen untereinander relevant, um sich gegenseitig zu unterstützen und innovative Ideen auszutauschen. Zukünftige Lehr- und Lernszenarien sollen sich dabei an den zeitgemäßen Bedürfnissen der Schülerschaft orientieren. An die Lehrkräfte wird appelliert, sich auszuprobieren und auf den bestehenden Kompetenzen der Schülerschaft aufzubauen. Anregungen für die zeitgemäße Umsetzung der Konzepte werden auf der didacta zur Genüge gegeben. Von VR- und AR- gestützten Lerninhalten im virtuellen Raum über interaktiv gestaltete Lernszenarien an digitalen Tafeln unter der Verwendung speziell entwickelter Lernapplikationen bis hin zur Entwicklung von Time …

didacta 2022 – Diese Jahr wieder in Präsenz

Nach der didacta DIGITAL 2021 im rein virtuellen Format findet die diesjährige didacta wieder als Präsenzveranstaltung auf dem Kölner Messegelände statt. Vom 07. bis 11. Juni können Besucher*innen das vielfältige Eventprogramm, das sich thematisch von der frühen pädagogischen Bildung über die schulische Laufbahn bis hin zur beruflichen Bildung erstreckt, vor Ort wahrnehmen und während der Workshops, Diskussionsrunden oder direkt an den Messeständen miteinander in realen Austausch gehen. Mit didacta@home wird zusätzlich ein virtuelles Format angeboten, das die Teilnahme an vielen Veranstaltungsangeboten auch von zu Hause aus ermöglicht. Die ifib consult GmbH wird mit Moritz Kienzle und Nadine Knoke vom 08. bis 10. Juni auf der didacta vertreten sein. Sprechen Sie uns für Terminvereinbarungen gerne an.

Eigenes IT-Service-Portfolio visualisieren…

…entlang der CC-lizenzierten Vorlage, die wir auf vermehrte Nachfrage hin zum Download zur Verfügung stellen. Das visuelle Modell fasst die schulische IT-Systemlandschaft mit kommunalem Fokus oder aus Landesperspektive kompakt und verständlich zusammen und kann z.B. zur Standortbestimmung, Fortschrittsüberprüfung und /oder Zielbilddarstellung eingesetzt werden. Entwickelt wurde das Modell vom ifib im Rahmen der Studie „Digitalisierungsstrategien im föderalen Schulsystem: Lernmanagementsysteme und ihre Betriebsmodelle“ im Auftrag von Deutsche Telekom Stiftung. Hier gelangen Sie zum Download der Vorlage und weiterführenden Informationen zur Nutzung.

Shift Happens. Let’s create a better IT now!

Vielversprechend und auffordernd klingt das Motto des diesjährigen Univention Summit in Bremen. Ab morgen treffen sich rund 300 Teilnehmende auf der Veranstaltung im präsenz-digitalen Hybridformat, um das Motto Shift Happens. Let’s create a better IT now! bei Vorträgen, Workshops und Demos zum Leben zu erwecken. Das ifib ist gleich mit zwei Beiträgen im Tagungsprogramm vertreten: Mit Prof. Dr. Andreas Breiter stelle ich die Ergebnisse unserer bundesweiten Studie  zu schulischen Lernplattformen vor. Sie zeigt eine Bestandsaufnahme der gefassten Strategien zur Bereitstellung eines LMS aller Bundesländer und fünf deutscher Kommunen. Neben der Momentaufnahme wird ein Modell vorgestellt, das alle Lösungsansätze systematisiert und so den Vergleich verschiedener Strategien erleichtert. Eine kleine Premiere haben wir für den Vortrag vorbereitet. Der Vortrag kann hier nachgeschaut werden. Am Mittwoch laden Dr. Emese Stauke (Leitung Amt für Digitalisierung und IT, Landkreis Rotenburg Wümme) und ich herzlichzu dem Workshop „Schul-IT interkommunal planen und umsetzen. Ein Erfahrungsaustausch“ ein. Mit Unterstützung der ifib consult haben die Schulträger im Landkreis einen trägerübergreifenden Medienentwicklungsplan geschrieben. Was Herausforderungen waren, und was besonders gelungen ist und was Potenziale bietet, …

Der Erfolg der Lernmanagementsysteme!

Lernmanagementsysteme (LMS) sind aus dem schulischen Bildungsbereich heutzutage nicht mehr wegzudenken und unterstützen wichtige Bereiche und Aufgaben in Schulen – da sie die Vernetzung von Nutzer*innen und die Organisation sowie den schulübergreifenden Austausch unterstützen! Die Relevanz von LMS wurde insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie deutlich, was zu einer starken Verbreitung und erhöhten Nutzung geführt hat. LMS existieren bereits seit Langem und werden aufgrund sich verändernder und steigender Anforderungen und Bedarfe kontinuierlich weiterentwickelt. Der Begriff ist nicht eindeutig definiert und auf funktionaler Ebene existieren Überschneidungen mit anderen Systemlösungen und Plattformen. Auch sind die Lösungen nicht mehr nur dem pädagogischen Betrieb zuzuorden, da Funktionen aus dem Bereich der Schulverwaltung integriert werden. Abbildung 1: Entwicklung von Lernmanagementsystemen Die ersten Systeme entstanden Ende der 90er-Jahre und wurden damals als Klassenmanagementsysteme bezeichnet (vgl. Abbildung 1 unten-links) und fokussierten sich auf die digitale Organisation von Klassen innerhalb einer Schule mithilfe von Mails, Kalendern, Wikis, Foren, Dateiablagen und verschiedenen Gruppen von Nutzer*innen. Die Systeme wurden meist auf dem lokalen Schulserver installiert, konfiguriert und anschließend in der Schule im Unterricht eingesetzt, wobei die …

Bildungsportal „MUNDO“ ist online

Die 16 Länder stellen ab sofort mit dem gemeinsamen Medienportal MUNDO frei verfügbare digitale Bildungsmedien für den Schulunterricht bereit. Das Portal wurde vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) konzipiert und aus den Mitteln des DigitalPakts Schule finanziert. MUNDO stellt allen Lehrenden und Lernenden qualitativ und lizenzrechtlich geprüfte Unterrichtsmedien verschiedener Quellen frei zugänglich zur Verfügung. Das Angebot soll kontinuierlich ausgebaut und um neue Lerninhalte ergänzt werden. Künftig soll die noch zu entwickelnde Austauschplattform SODIX im Hintergrund dafür sorgen, dass verschiedene Inhalteanbieter diese Bildungsmedien zur Verfügung stellen können und die Länder diese Inhalte in eigene Portale übernehmen können.