Alle Artikel in: Bildungsstrategie

Koalitionsvertrag: Die Milliarden kommen … vielleicht!

Bereits letzte Woche wurden die ersten Informationen zu den Bildungsplänen der nun womöglich kommenden Großen Koalition bekannt gegeben. Dabei standen mehrere Milliarden Euro im Raum. Am Mittwoch einigten sich die Unterhändler aller Parteien, sodass der Koalitionsvertrag nun steht und veröffentlicht wurde.

Berufliche Bildung 4.0

Die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ ist jetzt ein gutes ein Jahr alt. Die Umsetzung in den einzelnen Bundesländern ist inzwischen unterschiedlich weit gediehen. Zur Erinnerung: Die dort formulierten Kompetenzen sollen ab dem Schuljahr 2018/19 verbindlich in allen weiterführenden Schulen vermittelt werden.

Lernförderliche IT-Ausstattung an Schulen als milliardenschwere Daueraufgabe

Wenn Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte die in der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ formulierten Bildungsziele erreichen sollen, sind lernförderliche IT-Infrastrukturen in allen Schulen notwendig.

Der Geist ist willig, das WLAN schwach

Neue Bertelsmann-Studie zum Stand des digitalisierten Lernens in Deutschlands weiterführenden Schulen veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden rund 2000 Schüler, Lehrer und Schulleitungen sowie Experten aus Politik und Verwaltung befragt. Ein Großteil der Lehrkräfte und Schulleitungen sieht Vorteile der Digitalisierung hauptsächlich im administrativen Bereich.

DigitalPakt Schule – nur verschoben oder abgesagt?

Am 1. Juni berichteten wir über ein gemeinsames Eckpunktepapier von Kultusministerkonferenz (KMK) und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Digitalpakt Schule, das die KMK auf einer Pressekonferenz (ohne Beteiligung des BMBF) vorgestellt und auf Ihrer Website zum Download bereitgestellt hatte. Dieser Link ist inzwischen mausetot. Über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren.

Computer + Unterricht zum Thema „Clouds“ erschienen!

Andreas Breiter und Björn Eric Stolpmann haben die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Computer + Unterricht (Nr. 106/2017) mit herausgegeben, die sich mit den Potenzialen von Cloudlösungen für die Medienbildung befasst, die längst nicht mehr nur im Ort „Schule“ stattfindet, sondern sehr mobil auch bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause, am Nachmittag in gemeinsamen Lerngruppen oder auf Studien- und Projektfahrten, so dass auch die Daten und die sie verarbeitenden Anwendungen ständig verfügbar sein müssen.

Eckpunkte zum DigitalPakt Schule

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 1. Juni 2017 in Stuttgart ein „Bekenntnis“ zu den Eckpunkten einer Bund-Länder-Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung in der digitalen Welt im Bereich der Schule („DigitalPakt Schule“) abgegeben. Diese seien das Ergebnis von monatelangen intensiven Verhandlungen zwischen Bund und Ländern auf Ebene der Staatssekretäre. Der Bund hat dabei rund fünf Milliarden Euro von 2018 bis 2022 für den Ausbau der IT-Infrastruktur in den Schulen „in Aussicht gestellt“

Gemeinsam geht es besser – Medienbildung in Schulen mit außerschulischen Partnern

Die Freiwillige Selbstkontrolle Medien (FSM)  gibt eine Studie zur Medienbildung in Schulen mit außerschulischen Partnern heraus. Ein Gewinn ist die Kooperation vor allem dann, wenn ein übereinstimmendes Verständnis von Medienbildung besteht. Außerschulische Akteure bringen andere Kompetenzen ein, die als Ergänzung zum schulischen Lernen mit Medien fungieren. Aktuelle Trends und Medienentwicklungen mit Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen gehören zum Fachwissen ebenso wie spezifische Produktionstechniken und die Möglichkeit professioneller Medienproduktion. Beiderseits gibt es genaue Vorstellungen darüber wie sich eine gute Zusammenarbeit gestalten sollte. Die Verankerung des Themas Medienbildung in der Schule ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Die Studie ist abrufbar unter www.medien-in-die-schule.de/bildungspartnerschaften.  

Positionspapier des Deutschen Städtetages zum Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Wohl auch als Antwort auf die Konkretisierung der Bund-Länder-Bemühungen zum DigitalPakt#D hat der Deutsche Städtetag ein Positionspapier verabschiedet. Darin wird an den Bund die Erwartung formuliert, dass er sich (finanziell) an einem Masterplan „Ausbau digitaler Bildung“ beteiligt und für bundesweit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien sorgt. Damit soll er eine bessere Vernetzung der in den  Ländern vorhandenen digitalen Plattformen schaffen, in die Schulträger digitale Lehr- und Lernmittel einbinden können. Außerdem soll er die Anwendungsforschung im Bereich der digitalen Bildung besser fördern. Weiterhin wird erwartet, dass die Länder den Ausbau der digitalen Bildung als eine Gemeinschaftsaufgabe von Ländern, Bund und Kommunen begreifen und in enger Abstimmung mit den kommunalen Schulträgern vorantreiben. Lehrkräfte sollen über Aus-und Fortbildung in die Lage versetzt werden, die von den kommunalen Schulträgern finanzierten und bereitgestellten digitalen Medien im Unterricht bedarfsgerecht einsetzen zu können. Weiterhin sollen Mindeststandards für die digitale Infrastruktur der Schulen unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände gesetzlich verbindlich festgelegt und entsprechend der jeweiligen konnexitätsrechtlichen Regelungen auskömmlich und verlässlich finanziert werden. Landesweite Lernplattformen sollen aufgebaut werden, …