Alle Artikel in: Bildungsstrategie

Case Study: Einstimmig zur Medienentwicklungsplanung

Nicht zuletzt durch den öffentlichen Diskurs um Digitale Bildung motiviert, stellen sich u.a. Kommunen als Sachausstatterinnen von Schulen zunehmend konzeptuell auf und entwickeln eine für sie passende Strategie. Ein Beispiel ist die Stadt Ahaus, die in den vergangenen Monaten einen Medienentwicklungsplan für ihre Schulen erstellt hat. Unter Beteiligung der Schulen und der Medienberatung NRW wurde auf Basis einer Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse die IT-Ausstattungstrategie für die nächsten Jahre geplant (siehe Projektbeschreibung des ifib). Sie orientiert sich an der Vision von Schulträger und Schulen von zukunftsorientiertem, mediengestütztem Unterricht unter der Maßgabe die gute Ausgangssituation für eine realistische Planung einzubeziehen. Der Plan zielt zudem darauf ab, einen Organisationsrahmen mit Freiraum zur Realisierung von Innovationsprojekten zu bieten. Das Ergebnis habe ich letzte Woche im Schul- und Sportausschuss vorgestellt. Neben der Bürgermeisterin Karola Voß, der Vorsitzenden Beatrix Wantia, dem Kämmerer Herrn Hans-Georg Althoff, den Abgeordneten und dem Schulträger, waren zahlreiche Gäste – vor allem Schulvertreterinnen und Schulvertreter – zugegen. Nach einer anregenden Diskussion wurde dem Medienentwicklungsplan geschlossen zugestimmt: Ein tolles Ergebnis. In thematisch wunderbarer Ergänzung präsentierte das Alexander-Hegius-Gymnasium im Anschluss …

Lernen mit digitalen Medien – NRW zieht das Tempo an!

Dass sich Lernen und Bildung im Zuge von Mediatisierung und Digitalisierung rasant verändern, ist eine Binsenweisheit. Was und wie gelernt werden muss und welche Formen Bildung dabei annehmen muss, um gesellschaftliche Teilhabe in ihren unterschiedlichen Facetten (u. a. sozial und beruflich) sicherzustellen, ist hingegen alles andere als klar. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, hat die Landesregierung in NRW im September dieses Jahres unter dem Titel „Lernen im digitalen Wandel“ ein Leitbild für Bildung in Zeiten der Digitalisierung vorgelegt. Dem ging ein umfangreicher Beteiligungsprozess voraus, um möglichst viele Wünsche und Expertisen bei der Entwicklung dieses Leitbildes zu berücksichtigen. Im Zentrum des Leitbildes steht u. a. die Annahme, dass eine solide Grund- und Allgemeinbildung die zentrale Voraussetzung für alle Lernprozesse sei. Für das Lernen in der digitalen Welt seien dazu drei Schlüsselkompetenzen erforderlich: Erstens Medienkompetenz, „die eine kritische Urteilsfähigkeit sowie Analyse und Einordnung von vermittelten Inhalten in soziale Zusammenhänge ermöglicht und damit dazu beiträgt, alle Chancen einer digitalisierten Welt nutzen und gleichzeitig mögliche Risiken erkennen und abwenden zu können. Zweitens sei Anwendungs-Know-how zu erwerben, „das für …