Alle Artikel in: #Digitalpakt

Unterstützung der Jahresinvestitionsgespräche in Wolfsburg

Jahr für Jahr im ersten Quartal führt die Stadt Wolfsburg mit ihren ca. 40 Schulen Einzelgespräche über die informationstechnische Ausstattung für den Unterricht. Diskutiert werden dabei der Bestand und Eckdaten, die Wünsche und Zielvorstellungen und aktuelle Baustellen und Bedarfe. Die etwa einstündigen Termine bedürfen folglich einer umfangreichen Vorbereitung und Dokumentation. Diese erfolgten bisher anhand verschiedener Listen und Dokumente. Die ifib consult GmbH wurde damit beauftragt, die Datenhaltung und den Prozess kompakter zu gestalten. Im Ergebnis entstand eine mächtiges Tabellenwerk, das Bestands- und Eckdaten, Budgetberechnungen, die Protokollierung der Gespräche mit den Schulen und die daraus resultierenden Ergebnisse, z. B. Beschaffungslisten, beinhaltet und die vielfach voneinander abhängigen Daten miteinander verknüpft. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Wolfsburg das Tabellenwerk mit zufriedenstellendem Ergebnis bereits bei den diesjährigen Jahresinvestitionsgesprächen zum Einsatz bringen konnte.

Der Erfolg der Lernmanagementsysteme!

Lernmanagementsysteme (LMS) sind aus dem schulischen Bildungsbereich heutzutage nicht mehr wegzudenken und unterstützen wichtige Bereiche und Aufgaben in Schulen – da sie die Vernetzung von Nutzer*innen und die Organisation sowie den schulübergreifenden Austausch unterstützen! Die Relevanz von LMS wurde insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie deutlich, was zu einer starken Verbreitung und erhöhten Nutzung geführt hat. LMS existieren bereits seit Langem und werden aufgrund sich verändernder und steigender Anforderungen und Bedarfe kontinuierlich weiterentwickelt. Der Begriff ist nicht eindeutig definiert und auf funktionaler Ebene existieren Überschneidungen mit anderen Systemlösungen und Plattformen. Auch sind die Lösungen nicht mehr nur dem pädagogischen Betrieb zuzuorden, da Funktionen aus dem Bereich der Schulverwaltung integriert werden. Abbildung 1: Entwicklung von Lernmanagementsystemen Die ersten Systeme entstanden Ende der 90er-Jahre und wurden damals als Klassenmanagementsysteme bezeichnet (vgl. Abbildung 1 unten-links) und fokussierten sich auf die digitale Organisation von Klassen innerhalb einer Schule mithilfe von Mails, Kalendern, Wikis, Foren, Dateiablagen und verschiedenen Gruppen von Nutzer*innen. Die Systeme wurden meist auf dem lokalen Schulserver installiert, konfiguriert und anschließend in der Schule im Unterricht eingesetzt, wobei die …

Regionaler Medienentwicklungsplan für die Schulträger im Landkreis Rotenburg

Im Zeitraum von April 2020 bis März 2021 wurde im Auftrag der 14 öffentlichen sowie einem privaten Schulträger im Landkreis Rotenburg ein regionaler Medienentwicklungsplan entwickelt. Das Projekt war von Beginn von der kooperativen Einstellung und der gemeinsamen Beauftragung der ifib consult GmbH geprägt, sodass neben Ausstattungsszenarien für Schulen insbesondere auch Potenziale im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit herausgearbeitet wurden. Für die Erstellung des Medienentwicklungsplans wurde die existierende Ausstattung mittels einer Schul- und einer Schulträgerumfrage erhoben und schulformspezifische Workshops zur Bedarfsermittlung sowie eine Klausurtagung zur interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt. Die schulformspezifischen Workshops fanden in Rotenburg, Zeven und Bremervörde statt und ermöglichten eine hohe Beteiligung der Schulen, um zukünftige pädagogische Szenarien, benötigte und gewünschte Ausstattung sowie Fortbildungs- und Supportbedarfe zu diskutieren. Die Ergebnisse der Umfragen und Workshops wurden im Rahmen der digitalen Klausurtagung mit den Schulträgern, dem IT-Support sowie dem Medienzentrum diskutiert und in einer zeitgemäßen Ausstattungslinie dem Rotenburger Standard verdichtet. Daneben wurden Austauschformate und Gestaltungsmöglichkeiten des interkommunalen Supports vorgestellt, diskutiert und erste Initiativen beschlossen. Der regionale Medienentwicklungsplan bündelt die Ergebnisse und dokumentiert die strategische Ausrichtung der nächsten fünf …

Digitales im Digitalen

Die Veranstaltungsreihe Univention Summit ist für viele Mitwirkende in der Open Source Community ein Highlight im Januar und zieht hunderte Besucher:innen in die Hansestadt Bremen. Dieses Jahr findet der Summit vollständig im digitalen Raum statt und wurde heute morgen eröffnet. Das Motto: „Digital Sovereignity. Spread possibilities, not dependencies.“ Wir freuen uns auf diesem Wege wieder aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze von und mit Schulträgern, Landesinstituten, Dienstleistern und Herstellern zu hören und aktiv zu diskutieren. Insbesondere das Jahr 2020 hat abrupt zu einer starken Beschleunigung der Digitalisierung im Bildungsbereich geführt und viele Beteiligte vor große Herausforderungen gestellt. Gleiches gilt für viele weitere Bereiche. Der offene und wertschätzende Austausch auf dem Summit ist hier ein wunderbares Format voneinander zu lernen. Es ist schön, auch wieder viele bekannte Gesichter zu sehen, auch einige, die wir in den vergangenen Jahren im Rahmen der Medienentwicklungsplanung, der Prozessbegleitung in der Umsetzung des DigitalPakt Schule, der IT-Support-Konzeption o.ä. unterstützen konnten.

Förderprogramm für die Ausstattung von Lehrer*innen mit Endgeräten unterschrieben

Am Mittwoch den 27.01.2021 wurde die Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte“ unterschrieben, womit der Bund weitere 500 Millionen Euro zur Förderung der Digitalisierung der Schulen und es digitalen Unterrichts bereitstellt. Die Förderung wurde bereits letztes Jahr im September auf dem Schulgipfel im Kanzleramt (siehe Pressemitteilung des BMBF) diskutiert und die Vereinbarung bis Mitte November finalisiert. Anschließend mussten alle Länder und der Bund dieser zustimmen und die Vereinbarung unterzeichnen. Das Fördervolumen des Bundes beträgt nun im Rahmen des DigitalPakt Schule und der bereits beschlossenen Zusatzvereinbarungen insgesamt 6,5 Milliarden Euro. Das nun unterschriebene Förderprogramm adressiert gezielt die Ausstattung von Lehrer*innen und wurde im Zuge der Unterstützung des Unterrichts während der Corona-Pandemie angekündigt. Die Vereinbarung sieht zudem einen frühzeitigen Maßnahmebeginn vor, sodass  Mittel auch rückwirkend bis zum 3. Juni abgerufen werden können und bereits getätigte Investitionen davon profitieren. Die Bekanntmachungen der Länder für die Umsetzung auf Landesebene stehen zum Teil noch aus. Einzelne Länder, wie z. B. Bremen (siehe Pressemitteilung der Senatorin für Kinder und Bildung) und Nordrhein-Westfahlen (siehe Förderrichtlinie NRW) habe die Ausstattung von Lehrer*innen bereits 2020 beschlossen …

Interkommunale Zusammenarbeit beim Schul-IT-Support im Kreis Coesfeld

Wie kann interkommunale Zusammenarbeit die Digitalisierung der Schulen und die Sicherstellung des laufenden Betriebs und Supports ermöglichen? Zur Beantwortung dieser Frage lassen zwölf kommunale Schulträger im Landkreis Coesfeld ein Gutachten zu den Potentialen einer interkommunalen Zusammenarbeit beim Schul-IT-Support erstellen. In einem Zeitraum von drei Monaten erstellt die ifib consult in einem partizipativen Ansatz eine Potentialanalyse. Mit dieser Analyse erhalten die zwölf Schulträger eine Entscheidungsgrundlage, die aufzeigt, wie der bestehende Austausch weiterentwickelt werden kann und welche Handlungsfelder, Synergien und Einsparpotentiale im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit ausgeschöpft werden können. Die Städte und Gemeinden und der Kreis als Schulträger tauschen sich im Regionalen Bildungsnetzwerk bereits seit 2017 zur digitalen Ausstattung an Schulen aus. Auch die Wirtschaftsförderung und das Medienzentrum im Kreis Coesfeld sind aktiv eingebunden. So konnten in den letzten Jahren bereits gemeinsame Projekte erfolgreich durchgeführt werden. Ein Projekt war unter anderem die Erstellung des gemeinsamen Orientierungsrahmens „Lernen im digitalen Wandel“. In der schulischen Digitalisierung ist der Landkreis bereits gut aufgestellt, darauf weist eine  jüngst veröffentliche WDR-Umfrage hin. Für den Kreis Coesfeld unter anderem ein Ergebnis der guten …

Der Diepholzer Standard…

wurde als bedarfsorientierte, einheitliche und zeitgemäße Ausstattungslinie im Rahmen der Medienentwicklungsplanung für die öffentlichen Schulen des Landkreises Diepholz entwickelt. Der Standard umfasst die Bereiche Basisinfrastruktur, zentrale Dienste, Präsentationsmedien, Endgeräte sowie ein Organisations- und Supportkonzept. Besonders ist hierbei, dass sich an zwei zentralen Bausteinen des Prozesses, Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung, auch die anderen Schulträger des Landkreises beteiligt haben. Auf diese Weise lässt sich der Standard auch durch diese adaptieren und bedarfsweise skalieren. Die ifib consult hat den Prozess der Medienentwicklungsplanung seit Januar 2020 begleitet. Aufgrund der Pandemiebestimmungen mussten kurzfristig Präsenzformate wie beispielsweise die schulformspezifischen Workshops zur Bedarfsermittlung an die zukünftige IT-Ausstattung in Schule in den virtuellen Raum verlagert werden. Dank des großartigen Engagements aller Beteiligten konnte der Prozess dennoch im Zeitplan abgeschlossen und eine Strategie Ende Oktober vorgelegt werden. Am 18.11.2020 wurde der Medienentwicklungsplan in einem Hybridformat dem Schulausschuss in der Oberschule Bassum von Vertreterinnen der ifib consult vorgestellt. Der WESER KURIER hat auch dazu berichtet: Hier geht es zum Artikel.

Bremer Senat beschließt weiteres Millionenpaket

Der Bremer Senat hat am 3. November 2020 ein weiteres Investitionsprogramm zur Stärkung der IT-Infrastrukturen in der schulischen Bildung in Höhe von 35 Mio. € beschlossen und reagiert so auf die anhaltenden Auswirkungen der Corona Krise. Der Aufrechterhaltung des Unterrichts, insbesondere unter den gegebenen Beschränkungen, wird hierbei ein hoher Stellenwert eingeräumt. So sollen beispielsweise Kohorten, die in Quarantäne gehen müssen, durch eine Mischung von Präsenz- und Distanzunterricht weiterhin unterrichtet und Zugang zur schulischen Bildung erhalten. Ziel der beschlossenen Senatsvorlage ist es „dass digitale Lern- und Lehrmittel unter dem Primat der Pädagogik verstärkt in den Schulen genutzt werden können und die Möglichkeiten digitaler Unterrichtstechnologien aktiv gestaltet und gewinnbringend in den Schulalltag integriert werden“ (vgl. Senatsvorlage Seite 1 und 2). Bereits am 7. Juli 2020 beschloss der Senat, alle 7.680 Lehrer*innen und Referendar*innen mit Dienstgeräten auszustatten und forcierte zeitgleich die Ausstattung aller 90.000 Schüler*innen mit Leihgeräten (vgl. Pressemeldung des Senats und „Bremen investiert in die Digitalisierung der Bildung„). Hierfür wurden Investitionen in Höhe von 52 Mio. € vorgesehen. Der Rollout der Dienstgeräte wurde bereits Ende August abgeschlossen …

Landkreis Rotenburg: Vorstellung von Ergebnissen des Medienentwicklungsplans im Schulausschuss

Seit Mai 2020 begleiten wir den Landkreis Rotenburg (Wümme) sowie die 13 öffentlichen und einen privaten Schulträger im Landkreis im Rahmen der Medienentwicklungsplanung. Innerhalb dieses Verbundprojektes, wurden neben der Bestandsaufnahme, den schulformspezifischen Workshops und der Ausstattungsplanung der nächsten fünf Jahre, auch eine Schulträgerumfrage und eine Klausurtagung mit allen Schulträgern, den Medienzentren sowie dem IT-Support durchgeführt. Ziel der ganztägigen Klausurtagung ist es gewesen, die Bedarfe, insbesondere in Bezug auf technische Unterstützungsangebote (IT-Support), vielfältig zu betrachten (z. B. Kommunikation, Tools und Kompetenzen) und zudem Potenziale der interkommunalen Zusammenarbeit zu identifizieren und analysieren. Die Umsetzung erfolgte aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen vollständig digital und dank der konstruktiven Mitwirkung und hoher Beteiligung aller Vertreter*innen auch erfolgreich. Am 05.11 fand im Landkreis Rotenburg (Wümme) der Schulaussschuss statt, in dem Vertreter*innen der ifib consult GmbH Ergebnisse des Medienentwicklungsplans vorstellen durften. Hierbei wurden unter anderem die bildungspolitischen Vorgaben des Landes, das Projektvorgehen und insbesondere die Ausstattungsplanung und für den nachhaltigen Betrieb benötigte personelle Ressourcen präsentiert und diskutiert. Anhand dieser kann nun in Abhängigkeit der verfügbaren und ggf. zu akquirierenden Mittel die Umsetzung angegangen …

Landkreis Rotenburg: Kreis-Schulausschuss tagt und sieht sich auf einem guten Weg

Seit Mai 2020 begleiten wir den Landkreis Rotenburg und den insgesamt 15 Schulträgern im Rahmen der Medienentwicklungsplanung. Im Austausch mit den Schulträgern und deren Schulen haben wir eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt und Bedarfe für die Zukunft erhoben. Nun geht es mit diesem Wissen in die konkrete Planung für die nächsten fünf Jahre und gemeinsam mit den Schulträgern, IT-Verantwortlichen und den Medienzentren im Landkreis wird darüber gesprochen, wie zukünftig eine stärkere Zusammenarbeit und Standardisierung die Umsetzung und Begleitung der IT-Infrastrukturen unterstützen können. Ende September tagte nun der Kreis-Schulausschuss und hier wurde deutlich, dass der Landkreis trotz der Herausforderungen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene schon gut aufgestellt ist. Weitere Informationen zur inhaltlichen und strategischen Arbeit des Ausschusses werden im im Artikel der Bremervörder Zeitung vom 29.09.20 zusammengefasst. Wir freuen uns, dass wir den Landkreis auf diesem Weg begleiten können und mit unserer Arbeit die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung an den Schulen betrachten.