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Das Windows XP Problem in Schulen

Viele Schulträger stehen vor dem Problem, dass im April 2014 der erweiterte Support von Microsoft für das Betriebssystem Windows XP ausläuft und ab diesem Datum auch keine Sicherheitsupdates des Herstellers mehr bereitgestellt werden. Konsequenter Weise müssten daher ab diesem Datum alle Windows XP Rechner in den Schulen vom Netz genommen werden. In Last-Minute-Migrationsprojekten versuchen viele Schulträger jetzt ein Upgrade auf neuere Betriebssystemversionen, scheitern dabei aber häufig an der überalterten Computerraum-Hardware in den Schulen, die in vielen Fällen nicht mehr migrationsfähig ist. Neben den Kosten für die Neulizenzierung der Betriebssysteme kommen daher jetzt auch Kosten für Ersatzbeschaffungen auf die leeren Kassen der Kommunen zu. Ich habe dies zum Anlass für einen Kommentar in unserem ifib-Blog genommen – verbunden mit der Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, die alte Ausstattung zu migrieren und nicht ein Neustart mit Tablets, Bildungsapps und webbasierter Software der zukunftsfähigere Weg wäre?

Los Angeles stattet Schulen mit iPads aus

Wie der amerikanische Informationsdienst The Verge berichtet, plant das Los Angeles School Board of Education, alle Schulkinder mit iPads auszustatten. In der ersten Phase sollen demnach noch in diesem Jahr 31.000 iPads verteilt werden, wofür 30 Mio. Dollar zur Verfügung stünden. Nach vorliegenden Informationen wird Apple die iPads u.a. mit den Programmpaketen iWork (Pages, Keynote, and Numbers) und iLife (iMovie, iPhoto, and Garageband) ausstatten. Die Verteilung der insgesamt 640.000 iPads soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Die Finanzierung scheint allerdings noch nicht abschließend geklärt zu sein.

Tablets mit Tücken

Bis zum 31. August 2013 bietet Microsoft im Rahmen einer befristeten Aktion interessierten Bildungseinrichtungen sein Surface RT Tablet in der Basisversion für unter 200 Euro an. Was sich erst einmal gut anhört, hat seine Tücken, wie mein Kollege Björn Stolpmann in seinem Beitrag im ifib Weblog angemerkt hat.