Alle Artikel in: Mobiles Lernen

Handreichung zur Medienentwicklungsplanung in Schleswig-Holstein mit Unterstützung des ifib

Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) hat eine Handreichung zur kommunalen Medienentwicklungsplanung für Schulträger in Schleswig-Holstein herausgegeben, die unter tatkräftiger Mitarbeit des ifib entstanden ist. Der Schwerpunkt der Handreichung liegt auf den Aufgaben, die zu leisten sind, wenn ein Schulträger in Schleswig-Holstein den Prozess der Medienentwicklungsplanung selbst ausgestalten möchte und gibt dafür viele Tipps und Hilfestellungen. Auch wenn in der Handreichung vor allem auf die Situation in Schleswig-Holstein mit seinen vielen kleinen Schulträgern eingegangen wird und vielfach Bezüge zu den Vorgaben und Unterstützungsangeboten des Landes Schleswig-Holstein hergestellt werden, gibt es natürlich viele allgemeingültige Empfehlungen, die auch für kommunale Schulträger in anderen Bundesländern hilfreich sein können. Die Handreichung kann auf den Webseiten der Medienberatung des IQSH heruntergeladen werden.

Medienkompetenz im Viererpack für Bremen

Zum vierten Mal jährte sich am 22. August 2019 die Preisverleihung des Ermöglicher*innen-Preises „das Ruder“ der (bre(ma. Fokus der Förderung liegt dabei darauf, die Umsetzung medienpädagogischer Projekte, die Medienkompetenz im nachhaltigen Sinne einer Mündigkeit verstehen, zu ermöglichen. Bei sommerlichen Temperaturen und kühlen Getränken hielt die Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan die Begrüßungsansprache in der Union Brauerei. Nachdem anschließend die Ergebnisse der drei Gewinnerprojekte aus dem Vorjahr audiovisuell dargeboten wurden, durften sich in diesem Jahr erstmals vier Projekte, angekündigt und vorgestellt durch prominente Laudator*innen, über einen Förderpreis freuen. Wir gratulieren ebenfalls herzlichst: „Erklär doch mal – Medien in der Kita leicht gemacht“ vom Verein Blickwechsel „Programmieren mit Lego-Wedo am iPad“ von Nils Ohldenbusch „Hood Films“ von der Stiftung Aktion Hilfe für Kinder „Jump ’n‘ Run – analog ’n‘ digital“ von Tatjana Blaar

Mit Mobile Usability Lab Barrierefreiheit und Gebrauchstauglichkeit mobiler Lernsysteme evaluieren

Mit dem wachsenden Markt mobiler Software für Bildung wird es immer wichtiger, inklusive Lernumgebungen zu schaffen, in den diverse Nutzer*innen sich wohlfühlen können. Dazu gehört, unter anderem, Barriere im Softwaredesign frühzeitig zu entdecken, sie möglichst abzuschaffen und Lernsysteme gebrauchstauglich zu gestalten. Speziell für diesen Zweck wurde im Rahmen des Projekts „MAL – Multimodal Algebra Lernen“, gefördert vom BMBF, wurde im ifib ein Mobile Usability Lab eingerichtet. Eine binokulare Eyetracking-Brille (s. unten rechts auf dem Foto), eine Dokumentenkamera (s. mitten rechts auf dem Foto) und ein mobiles Usability-Set (s. oben rechts auf dem Foto) sollen dabei helfen, Barrierefreiheit, Usability und User Experience Tests vom MAL-System für Mathematikunterricht durchzuführen. Expertinnengruppe des ifib im Bereich Usability & Barrierefreiheit, geleitet von Julia Finken, hat das neue Mobile Usability Lab getestet und die zahlreichen Funktionen in verschiedenen Anwendungsbeispielen ausprobiert. Das Mobile Usability Lab, wie es der Name verrät, eignet sich vor allem für Laborstudien und Feldversuche mit mobilen Endgeräten wie Handys und Tablets. Drei Geräte des Labs können in verschiedenen Situationen eingesetzt werden. Ob es sich dabei um Handys oder Tablets handelt, …

Computer + Unterricht zum Thema „Clouds“ erschienen!

Andreas Breiter und Björn Eric Stolpmann haben die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Computer + Unterricht (Nr. 106/2017) mit herausgegeben, die sich mit den Potenzialen von Cloudlösungen für die Medienbildung befasst, die längst nicht mehr nur im Ort „Schule“ stattfindet, sondern sehr mobil auch bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause, am Nachmittag in gemeinsamen Lerngruppen oder auf Studien- und Projektfahrten, so dass auch die Daten und die sie verarbeitenden Anwendungen ständig verfügbar sein müssen.

Eckpunkte zum DigitalPakt Schule

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 1. Juni 2017 in Stuttgart ein „Bekenntnis“ zu den Eckpunkten einer Bund-Länder-Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung in der digitalen Welt im Bereich der Schule („DigitalPakt Schule“) abgegeben. Diese seien das Ergebnis von monatelangen intensiven Verhandlungen zwischen Bund und Ländern auf Ebene der Staatssekretäre. Der Bund hat dabei rund fünf Milliarden Euro von 2018 bis 2022 für den Ausbau der IT-Infrastruktur in den Schulen „in Aussicht gestellt“

Positionspapier des Deutschen Städtetages zum Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Wohl auch als Antwort auf die Konkretisierung der Bund-Länder-Bemühungen zum DigitalPakt#D hat der Deutsche Städtetag ein Positionspapier verabschiedet. Darin wird an den Bund die Erwartung formuliert, dass er sich (finanziell) an einem Masterplan „Ausbau digitaler Bildung“ beteiligt und für bundesweit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien sorgt. Damit soll er eine bessere Vernetzung der in den  Ländern vorhandenen digitalen Plattformen schaffen, in die Schulträger digitale Lehr- und Lernmittel einbinden können. Außerdem soll er die Anwendungsforschung im Bereich der digitalen Bildung besser fördern. Weiterhin wird erwartet, dass die Länder den Ausbau der digitalen Bildung als eine Gemeinschaftsaufgabe von Ländern, Bund und Kommunen begreifen und in enger Abstimmung mit den kommunalen Schulträgern vorantreiben. Lehrkräfte sollen über Aus-und Fortbildung in die Lage versetzt werden, die von den kommunalen Schulträgern finanzierten und bereitgestellten digitalen Medien im Unterricht bedarfsgerecht einsetzen zu können. Weiterhin sollen Mindeststandards für die digitale Infrastruktur der Schulen unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände gesetzlich verbindlich festgelegt und entsprechend der jeweiligen konnexitätsrechtlichen Regelungen auskömmlich und verlässlich finanziert werden. Landesweite Lernplattformen sollen aufgebaut werden, …

JIM-Studie 2016

Die Aufmerksamkeit für das Thema Medienbildung reisst nicht ab… Nachdem IT-Gipfel und den milliardenschweren Förderzusagen des Bundes für die schulische Medienbildung sorgt die JIM-Studie für weitere wichtige Informationen: Die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgegebene JIM-Studie zeigt bereits seit 1998 regelmäßig wie Jugendliche digitale Medien in ihrem Alltag nutzen und welche Medien für sie Priorität haben. Die in der JIM-Studie erhobenen repräsentativen Basisdaten zur Mediennutzung, zum Medienbesitz und zu medienbezogenen Einstellungen von Jugendlichen werden stets herangezogen wenn es um die Ausrichtung der Medienkompetenzförderung geht. Dabei dreht sich erwartungsgemäß viel um die mobile Mediennutzung (vor allem das Smartphone) und auch der Nutzungskontext Schule  wurde dabei besonders adressiert: „Im Rahmen der JIM-Studie 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Mit 94 Prozent dürfen fast alle Befragten ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Zwei Fünftel dürfen ihr Mobiltelefon zwar mit in …