Alle Artikel in: Schule

Kommune21: Serviceorientierte Medienentwicklungsplanung

Wie muss eigentlich Medienentwicklungsplanung gestaltet werden, um bei allen Beteiligten Akzeptanz für die damit einhergehenden Veränderungen zu schaffen? Die Antwort darauf haben Anja Zeising, Lea Telle und Mariele Müller in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins Kommune21 veröffentlicht. In ihrem Artikel beschreiben sie, wie wichtig die Prozessgestaltung für die Qualität und den späteren Umsetzungserfolg ist. Bei der ifib consult sprechen wir im Bereich Digitale Bildung und Schule daher auch von serviceorientierter Medienentwicklungsplanung. Unsere Arbeit gliedert sich in die sieben Phasen Informieren, Verstehen, Integrieren, Fokussieren, Konzipieren, Umsetzen und Evaluieren, um kontinuierlich Partizipation und Orientierung an den Bedarfen und Rahmenbedingungen unser Kunden gewährleisten zu können. Wir verbinden dabei moderne Ansätze zu Gestaltung von Veränderungsprozessen und nehmen Aspekte der nachhaltigen Nutzwertgenerierung in den Fokus. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe des Magazins Kommune 21. Auf Seite 18 unter dem Thema Change Management findet sich der gesamte Artikel.

Zwei Vorschläge für digitale Adventskalender

Am 1. Dezember laden Adventskalender zur weihnachtlichen Vorfreude ein und das erste von 24 Türchen darf geöffnet werden. Einen digitalen Adventskalender präsentiert die Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen. Die optisch ansprechende Gestaltung lässt jeden Tag eine spannende Kleinigkeit erwarten. Mit dem 1. Dezember-Türchen werden regionale Bezüge hergestellt und gekonnt hurmorvoll Mitwirkende einbezogen. Einen digitalen Adventskalender hat auch Medienbildung München wieder zusammengestellt. Medienbildung München ist ein gemeinsames Projekt des Referats für Bildung und Sport, des Sozialreferats, des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Der vielversprechende Ankündigungstext: „24 spannende Empfehlungen rund um das Thema digitale Medien warten ab dem 1. Dezember Tag für Tag darauf, entdeckt zu werden: tolle Tools, hilfreiche Fortbildungen, praxiserprobte Webseiten und Spiele für den pädagogischen Alltag. Egal ob Sie Lehr- oder Erziehungskraft oder in der Jugendarbeit tätig sind, hier ist für jeden etwas dabei. Gönnen Sie sich eine gemütliche Tasse Kaffee, Tee oder Glühwein auf dem Sofa – und dann Türchen auf. Lassen Sie sich überraschen!“ (Quelle)    

Die didacta 2021…

…gewährt in diesem Jahr Zugang per Mausklick und erspart den anreisenden Besucher*innen um einen der letzten Stehplätze eines Nahverkehrsmittels am Ausrichtungsort zu buhlen. Auf der Startseite begrüßt die Bildungsmesse mit hexagonförmigen Kacheln, über die man zu den 10* Aussteller*innenbühnen, den didacta Foren und dem Networkingbereich gelangt. Die daneben angeordnete Zusammenstellung der Aussteller*innenkacheln lassen sich mittels eines virtuellen Würfels im Zufallsprinzip wechseln. 27.000* registrierte Besucher*innen sind an den virtuellen Messeständen und während der Vorträge, Diskussionen und Impulse kaum wahrnehmbar. Ein Kontrast zum bunten und wuseligen Erscheinungsbild der Präsenzveranstaltung. Ferner hat auch der digitale Schrittzähler Pause. Eng getaktete Veranstaltungen sind mühelos erreichbar, ohne mehrere Ausstellungshallen dafür überwinden zu müssen. Der inhaltliche rote Faden führt entlang des Schwerpunktes Digitalisierung von Bildung, die aus vielfältigen Perspektiven im Rahmen der angebotenen Veranstaltungen in den Blick genommen wird. Am Dienstagnachmittag wurde beispielsweise der Fokus auf Lehrkräftefortbildungen in und nach Corona gelegt. Moderiert von Jan Martin Wiarda diskutierten Akteur*innen der KMK-Kommission, Lernplattformanbieter, Bundesagentur für Arbeit, Wissenschaft, eines Berufsverbandes sowie einer Schule gemeinsam zu diesem Thema. Während Lehrkräftefortbildungen während der Pandemie im Tenor …

Regionaler Medienentwicklungsplan für die Schulträger im Landkreis Rotenburg

Im Zeitraum von April 2020 bis März 2021 wurde im Auftrag der 14 öffentlichen sowie einem privaten Schulträger im Landkreis Rotenburg ein regionaler Medienentwicklungsplan entwickelt. Das Projekt war von Beginn von der kooperativen Einstellung und der gemeinsamen Beauftragung der ifib consult GmbH geprägt, sodass neben Ausstattungsszenarien für Schulen insbesondere auch Potenziale im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit herausgearbeitet wurden. Für die Erstellung des Medienentwicklungsplans wurde die existierende Ausstattung mittels einer Schul- und einer Schulträgerumfrage erhoben und schulformspezifische Workshops zur Bedarfsermittlung sowie eine Klausurtagung zur interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt. Die schulformspezifischen Workshops fanden in Rotenburg, Zeven und Bremervörde statt und ermöglichten eine hohe Beteiligung der Schulen, um zukünftige pädagogische Szenarien, benötigte und gewünschte Ausstattung sowie Fortbildungs- und Supportbedarfe zu diskutieren. Die Ergebnisse der Umfragen und Workshops wurden im Rahmen der digitalen Klausurtagung mit den Schulträgern, dem IT-Support sowie dem Medienzentrum diskutiert und in einer zeitgemäßen Ausstattungslinie dem Rotenburger Standard verdichtet. Daneben wurden Austauschformate und Gestaltungsmöglichkeiten des interkommunalen Supports vorgestellt, diskutiert und erste Initiativen beschlossen. Der regionale Medienentwicklungsplan bündelt die Ergebnisse und dokumentiert die strategische Ausrichtung der nächsten fünf …

Unterstützung virtueller Workshops durch interaktive Tools

Im Blogbeitrag „Wie wird ein virtueller Workshop zu einem guten Erlebnis?“ Ende Juni ist nachzulesen, wie die vom ifib organisierten Workshops mit Lehrkräften im Rahmen der Medienentwicklungsplanung angesichts der Corona-Situation erfolgreich den Weg in ein virtuelles Format genommen haben. Entscheidend war dabei die komplexen Interaktionsmöglichkeiten eines solchen Workshops auf einfache und leicht verständliche Hilfsmittel herunterzubrechen. Recht früh kristallisierte sich die Idee einer zweistufigen Umsetzung heraus. Diese sollte einerseits durch die Erhebung von Anforderungen der Lehrkräfte mithilfe einer webbasierten Plattform stattfinden. Um andererseits den wichtigen gemeinsamen Austausch mit und unter den Lehrkräften nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde die Erhebung von mehreren themenbezogenen Videokonferenzen begleitet. Sowohl die webbasierte Plattform als auch die virtuellen Gespräche wurden daher für den Diskurs der Themen ausgerichtet. Für die Erhebung der Anforderungen rückte das im ifib programmierte „Stateboard“ in den Fokus, das sich bereits bei Projekten mit ähnlichen Beteiligungsverfahren bewähren konnte. Einige Anpassungen waren im Vorfeld jedoch notwendig. So wurden die Darstellung und die Benutzerführung durch klare Farben und übersichtliche Menüanordnungen für eine möglichst einfache Nutzung durch die Lehrkräfte optimiert. …

Landkreis Rotenburg: Kreis-Schulausschuss tagt und sieht sich auf einem guten Weg

Seit Mai 2020 begleiten wir den Landkreis Rotenburg und den insgesamt 15 Schulträgern im Rahmen der Medienentwicklungsplanung. Im Austausch mit den Schulträgern und deren Schulen haben wir eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt und Bedarfe für die Zukunft erhoben. Nun geht es mit diesem Wissen in die konkrete Planung für die nächsten fünf Jahre und gemeinsam mit den Schulträgern, IT-Verantwortlichen und den Medienzentren im Landkreis wird darüber gesprochen, wie zukünftig eine stärkere Zusammenarbeit und Standardisierung die Umsetzung und Begleitung der IT-Infrastrukturen unterstützen können. Ende September tagte nun der Kreis-Schulausschuss und hier wurde deutlich, dass der Landkreis trotz der Herausforderungen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene schon gut aufgestellt ist. Weitere Informationen zur inhaltlichen und strategischen Arbeit des Ausschusses werden im im Artikel der Bremervörder Zeitung vom 29.09.20 zusammengefasst. Wir freuen uns, dass wir den Landkreis auf diesem Weg begleiten können und mit unserer Arbeit die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung an den Schulen betrachten.

Bremen: Erste Tablets nach wenigen Wochen eingetroffen

Im Juli hat der Bremer Senat die Großbeschaffung von Tablets für Lehrkräfte und Schülerinnen beschlossen. In der Pressemitteilung heißt es: „In einer ersten Tranche investiert der Bremer Senat 16,7 Millionen Euro in einen mächtigen digitalen Schub für die öffentlichen Schulen des Landes Bremen. Darin enthalten: 7.680 iPads für alle Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie insgesamt 30.000 iPads für Schülerinnen und Schüler, die in einem Haushalt mit schwierigen sozialen Herausforderungen leben. Hinzu kommen Mittel für Videokonferenz-Lösungen. Zudem werden die Senatorin für Kinder rund Bildung (SKB) und der Senator für Finanzen (SF) beauftragt, ein Konzept zu erstellen, um weitere Tranchen iPads für alle weiteren Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen des Landes Bremen (zusätzlich rund 60.000 iPads/ 35 Mio. Euro) beschaffen zu können. Das hat der Bremer Senat heute (7. Juli 2020) beschlossen.“(zur Pressemitteilung). Die einhergehenden Aufgaben wie eine zeitnahe Beschaffung, Inbetriebnahme, Integration in die bestehende Systemland, Qualifizierung sind enorm aufwendig und anspruchsvoll für alle Beteiligten. Die zeitliche Planung ist ambitioniert. Innerhalb weniger Wochen, während der schulischen Sommerferien, konnten die notwendigen Vorarbeiten geleistet werden. Die ersten Tablets …

Regionale Medienentwicklungsplanung für den Landkreis Rotenburg

Einheitliche Bedingungen und Standards für alle Schulen bei der IT-Ausstattung, dessen Betrieb und Support, das ist das Ziel des Landkreises Rotenburg und aller Schulträger. Die ifib consult hat sich nach einer Bewerbungsphase zu Beginn des Jahres erfolgreich gegen Mitbewerber*innen durchgesetzt und kann nun den Landkreis Rotenburg bei der Erreichung dieses Ziels unterstützen. Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung für alle beteiligten Schulträger am 18.05.2020 geht es nun los mit der Bestandsaufnahme der Schulen der Kommunen und zwei privaten Schulträgern. Die nächsten Monate wird uns und den Landkreis mit den kreisangehörigen Gemeinden dann die Frage begleiten, wie man sich für die nächsten fünf Jahre aufstellt und welche Möglichkeiten sich daraus für die Zukunft ergeben werden, damit die Schulen für die digitale Zukunft gerüstet sind. Das Projektteam – bestehend aus Dr. Anja Zeising, Lea Telle, Marten Borchers und Mariele Müller – freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rotenburg und die gemeinsame Entwicklung des regionalen Medienentwicklungsplans. Weitere Informationen zu den Beteiligten und den Zielen seitens des Landkreises finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung, die durch den Landkreis Rotenburg …

Schule im Lock-Down – Lernplattformen als Klassenraumersatz?

Wer hätte gedacht, dass einmal alle Schulen, Kindergärten und große Teile unserer Wirtschaft von heute auf morgen schließen und wir alle auf Abstand gehen müssen? Vermutlich wird dies kaum einer für möglich gehalten haben, ich zumindest nicht. Die Krise trifft uns alle und einige Bereiche besonders schwer. Aktuell tritt dies im Bereich der Bildung besonders deutlich hervor und zeigt, dass ein dezentraler und digitaler Schulbetrieb häufig nur begrenzt oder kaum möglich ist, wobei es auch Ausnahmen gibt! Häufig wird an dieser Stelle der Einsatz von Lernplattformen bzw. Lern-Management-Systemen (LMS) als Ausweg genannt, da die existierenden Systeme auf dem Markt unter anderem damit werben, den Schulbetrieb auf digitale Weise maßgeblich zu unterstützen. Fraglich ist aber, welche Anforderungen und Funktionen hierfür notwendig sind, sodass der Einsatz eines LMS den Unterricht fördert und die pädagogischen Bedarfe möglichst passgenau unterstützt. Lernplattformen gibt es seit vielen Jahren, zwei Beispiele dafür sind die frei verfügbaren Systeme CommSy und Moodle die bereits seit 1999 und 2001 existieren. Über die Jahre hat sich das Angebot allerdings stark erweitert, sodass neben den genannten, auch …

Medienkompetenz im Viererpack für Bremen

Zum vierten Mal jährte sich am 22. August 2019 die Preisverleihung des Ermöglicher*innen-Preises „das Ruder“ der (bre(ma. Fokus der Förderung liegt dabei darauf, die Umsetzung medienpädagogischer Projekte, die Medienkompetenz im nachhaltigen Sinne einer Mündigkeit verstehen, zu ermöglichen. Bei sommerlichen Temperaturen und kühlen Getränken hielt die Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan die Begrüßungsansprache in der Union Brauerei. Nachdem anschließend die Ergebnisse der drei Gewinnerprojekte aus dem Vorjahr audiovisuell dargeboten wurden, durften sich in diesem Jahr erstmals vier Projekte, angekündigt und vorgestellt durch prominente Laudator*innen, über einen Förderpreis freuen. Wir gratulieren ebenfalls herzlichst: „Erklär doch mal – Medien in der Kita leicht gemacht“ vom Verein Blickwechsel „Programmieren mit Lego-Wedo am iPad“ von Nils Ohldenbusch „Hood Films“ von der Stiftung Aktion Hilfe für Kinder „Jump ’n‘ Run – analog ’n‘ digital“ von Tatjana Blaar