Alle Artikel in: Schule

Unterstützung virtueller Workshops durch interaktive Tools

Im Blogbeitrag „Wie wird ein virtueller Workshop zu einem guten Erlebnis?“ Ende Juni ist nachzulesen, wie die vom ifib organisierten Workshops mit Lehrkräften im Rahmen der Medienentwicklungsplanung angesichts der Corona-Situation erfolgreich den Weg in ein virtuelles Format genommen haben. Entscheidend war dabei die komplexen Interaktionsmöglichkeiten eines solchen Workshops auf einfache und leicht verständliche Hilfsmittel herunterzubrechen. Recht früh kristallisierte sich die Idee einer zweistufigen Umsetzung heraus. Diese sollte einerseits durch die Erhebung von Anforderungen der Lehrkräfte mithilfe einer webbasierten Plattform stattfinden. Um andererseits den wichtigen gemeinsamen Austausch mit und unter den Lehrkräften nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde die Erhebung von mehreren themenbezogenen Videokonferenzen begleitet. Sowohl die webbasierte Plattform als auch die virtuellen Gespräche wurden daher für den Diskurs der Themen ausgerichtet. Für die Erhebung der Anforderungen rückte das im ifib programmierte „Stateboard“ in den Fokus, das sich bereits bei Projekten mit ähnlichen Beteiligungsverfahren bewähren konnte. Einige Anpassungen waren im Vorfeld jedoch notwendig. So wurden die Darstellung und die Benutzerführung durch klare Farben und übersichtliche Menüanordnungen für eine möglichst einfache Nutzung durch die Lehrkräfte optimiert. …

Landkreis Rotenburg: Kreis-Schulausschuss tagt und sieht sich auf einem guten Weg

Seit Mai 2020 begleiten wir den Landkreis Rotenburg und den insgesamt 15 Schulträgern im Rahmen der Medienentwicklungsplanung. Im Austausch mit den Schulträgern und deren Schulen haben wir eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt und Bedarfe für die Zukunft erhoben. Nun geht es mit diesem Wissen in die konkrete Planung für die nächsten fünf Jahre und gemeinsam mit den Schulträgern, IT-Verantwortlichen und den Medienzentren im Landkreis wird darüber gesprochen, wie zukünftig eine stärkere Zusammenarbeit und Standardisierung die Umsetzung und Begleitung der IT-Infrastrukturen unterstützen können. Ende September tagte nun der Kreis-Schulausschuss und hier wurde deutlich, dass der Landkreis trotz der Herausforderungen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene schon gut aufgestellt ist. Weitere Informationen zur inhaltlichen und strategischen Arbeit des Ausschusses werden im im Artikel der Bremervörder Zeitung vom 29.09.20 zusammengefasst. Wir freuen uns, dass wir den Landkreis auf diesem Weg begleiten können und mit unserer Arbeit die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung an den Schulen betrachten.

Bremen: Erste Tablets nach wenigen Wochen eingetroffen

Im Juli hat der Bremer Senat die Großbeschaffung von Tablets für Lehrkräfte und Schülerinnen beschlossen. In der Pressemitteilung heißt es: „In einer ersten Tranche investiert der Bremer Senat 16,7 Millionen Euro in einen mächtigen digitalen Schub für die öffentlichen Schulen des Landes Bremen. Darin enthalten: 7.680 iPads für alle Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie insgesamt 30.000 iPads für Schülerinnen und Schüler, die in einem Haushalt mit schwierigen sozialen Herausforderungen leben. Hinzu kommen Mittel für Videokonferenz-Lösungen. Zudem werden die Senatorin für Kinder rund Bildung (SKB) und der Senator für Finanzen (SF) beauftragt, ein Konzept zu erstellen, um weitere Tranchen iPads für alle weiteren Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen des Landes Bremen (zusätzlich rund 60.000 iPads/ 35 Mio. Euro) beschaffen zu können. Das hat der Bremer Senat heute (7. Juli 2020) beschlossen.“(zur Pressemitteilung). Die einhergehenden Aufgaben wie eine zeitnahe Beschaffung, Inbetriebnahme, Integration in die bestehende Systemland, Qualifizierung sind enorm aufwendig und anspruchsvoll für alle Beteiligten. Die zeitliche Planung ist ambitioniert. Innerhalb weniger Wochen, während der schulischen Sommerferien, konnten die notwendigen Vorarbeiten geleistet werden. Die ersten Tablets …

Regionale Medienentwicklungsplanung für den Landkreis Rotenburg

Einheitliche Bedingungen und Standards für alle Schulen bei der IT-Ausstattung, dessen Betrieb und Support, das ist das Ziel des Landkreises Rotenburg und aller Schulträger. Die ifib consult hat sich nach einer Bewerbungsphase zu Beginn des Jahres erfolgreich gegen Mitbewerber*innen durchgesetzt und kann nun den Landkreis Rotenburg bei der Erreichung dieses Ziels unterstützen. Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung für alle beteiligten Schulträger am 18.05.2020 geht es nun los mit der Bestandsaufnahme der Schulen der Kommunen und zwei privaten Schulträgern. Die nächsten Monate wird uns und den Landkreis mit den kreisangehörigen Gemeinden dann die Frage begleiten, wie man sich für die nächsten fünf Jahre aufstellt und welche Möglichkeiten sich daraus für die Zukunft ergeben werden, damit die Schulen für die digitale Zukunft gerüstet sind. Das Projektteam – bestehend aus Dr. Anja Zeising, Lea Telle, Marten Borchers und Mariele Müller – freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rotenburg und die gemeinsame Entwicklung des regionalen Medienentwicklungsplans. Weitere Informationen zu den Beteiligten und den Zielen seitens des Landkreises finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung, die durch den Landkreis Rotenburg …

Schule im Lock-Down – Lernplattformen als Klassenraumersatz?

Wer hätte gedacht, dass einmal alle Schulen, Kindergärten und große Teile unserer Wirtschaft von heute auf morgen schließen und wir alle auf Abstand gehen müssen? Vermutlich wird dies kaum einer für möglich gehalten haben, ich zumindest nicht. Die Krise trifft uns alle und einige Bereiche besonders schwer. Aktuell tritt dies im Bereich der Bildung besonders deutlich hervor und zeigt, dass ein dezentraler und digitaler Schulbetrieb häufig nur begrenzt oder kaum möglich ist, wobei es auch Ausnahmen gibt! Häufig wird an dieser Stelle der Einsatz von Lernplattformen bzw. Lern-Management-Systemen (LMS) als Ausweg genannt, da die existierenden Systeme auf dem Markt unter anderem damit werben, den Schulbetrieb auf digitale Weise maßgeblich zu unterstützen. Fraglich ist aber, welche Anforderungen und Funktionen hierfür notwendig sind, sodass der Einsatz eines LMS den Unterricht fördert und die pädagogischen Bedarfe möglichst passgenau unterstützt. Lernplattformen gibt es seit vielen Jahren, zwei Beispiele dafür sind die frei verfügbaren Systeme CommSy und Moodle die bereits seit 1999 und 2001 existieren. Über die Jahre hat sich das Angebot allerdings stark erweitert, sodass neben den genannten, auch …

Medienkompetenz im Viererpack für Bremen

Zum vierten Mal jährte sich am 22. August 2019 die Preisverleihung des Ermöglicher*innen-Preises „das Ruder“ der (bre(ma. Fokus der Förderung liegt dabei darauf, die Umsetzung medienpädagogischer Projekte, die Medienkompetenz im nachhaltigen Sinne einer Mündigkeit verstehen, zu ermöglichen. Bei sommerlichen Temperaturen und kühlen Getränken hielt die Senatorin für Kinder und Bildung Dr. Claudia Bogedan die Begrüßungsansprache in der Union Brauerei. Nachdem anschließend die Ergebnisse der drei Gewinnerprojekte aus dem Vorjahr audiovisuell dargeboten wurden, durften sich in diesem Jahr erstmals vier Projekte, angekündigt und vorgestellt durch prominente Laudator*innen, über einen Förderpreis freuen. Wir gratulieren ebenfalls herzlichst: „Erklär doch mal – Medien in der Kita leicht gemacht“ vom Verein Blickwechsel „Programmieren mit Lego-Wedo am iPad“ von Nils Ohldenbusch „Hood Films“ von der Stiftung Aktion Hilfe für Kinder „Jump ’n‘ Run – analog ’n‘ digital“ von Tatjana Blaar

Der DigitalPakt Schule ist beschlossen. Aber!

Nachdem der Bundestag dem Einigungsvorschlag des DigitalPaktes Schule am vergangenen Freitag mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit zustimmte, ist dieser nun beschlossene Sache und auch Bremen kann endlich loslegen. In einem Gastbeitrag im Weser Kurier verweist Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Mitglied des Rates für kulturelle Bildung, jedoch darauf, dass eine technische Ausstattung und Infrastruktur, welche der DigitalPakt vorrangig vorsieht, nur dann ihre Wirksamkeit in Schule entfalten könne, wenn auch die notwendige Peripherie wie beispielsweise Fort- und Weiterbildung sowie Steuerung und Hilfe mitgedacht, konzipiert und umgesetzt werde. Damit eine an den pädagogischen Bedarfen orientierte sowie nachhaltige Umsetzung des DigitalPaktes auch wirklich stattfinden kann und es nicht auf eine mitunter befürchtete „Ausstattungsschlacht“ hinausläuft, halte ich eine Berücksichtigung dieser Forderungen für unumgänglich.

Kurzbericht zur didacta in Köln

Bunt und wuselig empfing mich die didacta am 20. Februar in diesem Jahr in Köln und darüber hinaus unzählige Besucher*innen aus der gesamten Republik. Der schleifende Sound mitgebrachter Rollkoffer, die sich im Laufe des Messetages mit diversen Broschüren und digitalen Gadgets randvoll füllten, untermalte das vorherrschende Stimmengewirr in den Hallen beruhigend. Gewohnt souverän präsentierten sich die großen Player wie Verlagshäuser, Systemanbieter und insbesondere auch die Medienberatung NRW in den vier Messehallen. Während auf der didacta ebenso einem Ergebnis des Vermittlungsausschusses in Sachen DigitalPakt Schule entgegengefiebert wurde, standen verwandte Themen wie die Erstellung von Medienkonzepten und Medienentwicklungsplänen im Fokus diverser Veranstaltungen. Die Relevanz der Thematik wurde durch gut gefüllte Zuhörerreihen, die sich mitunter bis in die Messegänge ausdehnten, noch einmal unterstrichen.

Bundesbildungsministerin nimmt Medienentwicklungsplan der ifib consult mit nach Berlin

Am Donnerstag, den 7. Februar 2019, war die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek an der Oldenburger berufsbildenden Schule Wechloy zu Gast, um sich dort u.a. über das Lernen mit und über digitalen Medien zu informieren, wie die Stadt Oldenburg auf ihrer Internetseite berichtet. Im Rahmen des Besuchs überreichte der Oldenburger Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der Ministerin das IT-Entwicklungskonzept für alle Schulen in Trägerschaft der Stadt. Erarbeitet hat das Konzept die ifib consult im Auftrag der Stadt Oldenburg. Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Beratungsarbeit und wünschen Frau Karliczek viel Vergnügen bei der Lektüre. Sollte sie auf den Geschmack kommen, stellen wir unsere umfangreiche Beratungskompetenz beim Aufbau lernförderlicher IT-Infrastrukturen natürlich auch der Ministerin und ihrem Ressort zur Verfügung.

Berlin startet breit angelegten Schul-IT-Support

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport übernimmt von den Bezirken die IT-Betreuung der Schulen, um eine nachhaltige Nutzung der Endgeräte sowie den flexiblen und zuverlässigen Einsatz dieser dauerhaft zu gewähren. Das Vorhaben wurde bereits 2016 in einem Pilotversuch mit 33 Schulen erprobt und die Ergebnisse unterstrichen die Notwendigkeit technischer Fachkräfte an Schulen.