Alle Artikel in: Medienkompetenz

Medienbildung hinter 24 Türen

Die Initiative medienbildung-münchen des Referats für Bildung und Sport, des Sozialreferats, des Kulturreferats der Landeshauptstadt München hat einen virtuellen Adventskalender gestaltet. Hinter 24 Türen sind Tipps und Tools zur Weiterentwicklung der eigenen medienpädagogischen Arbeit verborgen oder gewähren Interessierten Einblicke. So heißt es im Einführungstext: „Sie lernen tolle Tools und hilfreiche Seiten kennen, die Sie in Ihrer pädagogischen Praxis unterstützen sollen. Egal ob Sie Lehr- oder Erziehungskraft oder in der Jugendarbeit tätig sind, hier ist für jeden etwas dabei. Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee oder Glühwein auf dem Sofa und Türchen auf. Lassen Sie sich überraschen!“ Das erste Türchen habe ich heute geöffnet und freue mich auf die nächsten 23! Hier gehts zum Adventskalender.

Unterstützung virtueller Workshops durch interaktive Tools

Im Blogbeitrag „Wie wird ein virtueller Workshop zu einem guten Erlebnis?“ Ende Juni ist nachzulesen, wie die vom ifib organisierten Workshops mit Lehrkräften im Rahmen der Medienentwicklungsplanung angesichts der Corona-Situation erfolgreich den Weg in ein virtuelles Format genommen haben. Entscheidend war dabei die komplexen Interaktionsmöglichkeiten eines solchen Workshops auf einfache und leicht verständliche Hilfsmittel herunterzubrechen. Recht früh kristallisierte sich die Idee einer zweistufigen Umsetzung heraus. Diese sollte einerseits durch die Erhebung von Anforderungen der Lehrkräfte mithilfe einer webbasierten Plattform stattfinden. Um andererseits den wichtigen gemeinsamen Austausch mit und unter den Lehrkräften nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde die Erhebung von mehreren themenbezogenen Videokonferenzen begleitet. Sowohl die webbasierte Plattform als auch die virtuellen Gespräche wurden daher für den Diskurs der Themen ausgerichtet. Für die Erhebung der Anforderungen rückte das im ifib programmierte „Stateboard“ in den Fokus, das sich bereits bei Projekten mit ähnlichen Beteiligungsverfahren bewähren konnte. Einige Anpassungen waren im Vorfeld jedoch notwendig. So wurden die Darstellung und die Benutzerführung durch klare Farben und übersichtliche Menüanordnungen für eine möglichst einfache Nutzung durch die Lehrkräfte optimiert. …

Schule im Lock-Down – Lernplattformen als Klassenraumersatz?

Wer hätte gedacht, dass einmal alle Schulen, Kindergärten und große Teile unserer Wirtschaft von heute auf morgen schließen und wir alle auf Abstand gehen müssen? Vermutlich wird dies kaum einer für möglich gehalten haben, ich zumindest nicht. Die Krise trifft uns alle und einige Bereiche besonders schwer. Aktuell tritt dies im Bereich der Bildung besonders deutlich hervor und zeigt, dass ein dezentraler und digitaler Schulbetrieb häufig nur begrenzt oder kaum möglich ist, wobei es auch Ausnahmen gibt! Häufig wird an dieser Stelle der Einsatz von Lernplattformen bzw. Lern-Management-Systemen (LMS) als Ausweg genannt, da die existierenden Systeme auf dem Markt unter anderem damit werben, den Schulbetrieb auf digitale Weise maßgeblich zu unterstützen. Fraglich ist aber, welche Anforderungen und Funktionen hierfür notwendig sind, sodass der Einsatz eines LMS den Unterricht fördert und die pädagogischen Bedarfe möglichst passgenau unterstützt. Lernplattformen gibt es seit vielen Jahren, zwei Beispiele dafür sind die frei verfügbaren Systeme CommSy und Moodle die bereits seit 1999 und 2001 existieren. Über die Jahre hat sich das Angebot allerdings stark erweitert, sodass neben den genannten, auch …

Lernförderliche IT-Ausstattung an Schulen als milliardenschwere Daueraufgabe

Wenn Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte die in der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ formulierten Bildungsziele erreichen sollen, sind lernförderliche IT-Infrastrukturen in allen Schulen notwendig.

Computer + Unterricht zum Thema „Clouds“ erschienen!

Andreas Breiter und Björn Eric Stolpmann haben die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Computer + Unterricht (Nr. 106/2017) mit herausgegeben, die sich mit den Potenzialen von Cloudlösungen für die Medienbildung befasst, die längst nicht mehr nur im Ort „Schule“ stattfindet, sondern sehr mobil auch bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause, am Nachmittag in gemeinsamen Lerngruppen oder auf Studien- und Projektfahrten, so dass auch die Daten und die sie verarbeitenden Anwendungen ständig verfügbar sein müssen.

Digitalisierung oder Medien-Schonraum Kita?

Medienpädagogik positioniert sich für einen dritten Weg: kindgerechte Medienbildung von Anfang an. Angesichts der sich rasant entwickelnden digitalen Gesellschaft, die die Lebenswelten von Kindern und Familien zunehmend mitbestimmt, spricht sich die GMK-Fachgruppe-Kita in diesem Positionspapier dafür aus, auf breiter Linie, entlang der gesamten Bildungskette, eine Medienbildung zu verankern, die an den Kindern orientiert ist. Welche Bedingungen dafür geschaffen werden müssen, auf welchen Grundlagen sie basiert, welche vielfältigen Bildungsbereiche mit Medienbildung und Medienerziehung verknüpft sind, darüber informiert das Postionspapier.

Gemeinsam geht es besser – Medienbildung in Schulen mit außerschulischen Partnern

Die Freiwillige Selbstkontrolle Medien (FSM)  gibt eine Studie zur Medienbildung in Schulen mit außerschulischen Partnern heraus. Ein Gewinn ist die Kooperation vor allem dann, wenn ein übereinstimmendes Verständnis von Medienbildung besteht. Außerschulische Akteure bringen andere Kompetenzen ein, die als Ergänzung zum schulischen Lernen mit Medien fungieren. Aktuelle Trends und Medienentwicklungen mit Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen gehören zum Fachwissen ebenso wie spezifische Produktionstechniken und die Möglichkeit professioneller Medienproduktion. Beiderseits gibt es genaue Vorstellungen darüber wie sich eine gute Zusammenarbeit gestalten sollte. Die Verankerung des Themas Medienbildung in der Schule ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Die Studie ist abrufbar unter www.medien-in-die-schule.de/bildungspartnerschaften.  

JIM-Studie 2016

Die Aufmerksamkeit für das Thema Medienbildung reisst nicht ab… Nachdem IT-Gipfel und den milliardenschweren Förderzusagen des Bundes für die schulische Medienbildung sorgt die JIM-Studie für weitere wichtige Informationen: Die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgegebene JIM-Studie zeigt bereits seit 1998 regelmäßig wie Jugendliche digitale Medien in ihrem Alltag nutzen und welche Medien für sie Priorität haben. Die in der JIM-Studie erhobenen repräsentativen Basisdaten zur Mediennutzung, zum Medienbesitz und zu medienbezogenen Einstellungen von Jugendlichen werden stets herangezogen wenn es um die Ausrichtung der Medienkompetenzförderung geht. Dabei dreht sich erwartungsgemäß viel um die mobile Mediennutzung (vor allem das Smartphone) und auch der Nutzungskontext Schule  wurde dabei besonders adressiert: „Im Rahmen der JIM-Studie 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Mit 94 Prozent dürfen fast alle Befragten ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Zwei Fünftel dürfen ihr Mobiltelefon zwar mit in …

Tincon – Erstes Festival für digitale Jugendkultur

Vom 27. bis 29. Mai 2016 findet in Berlin die erste Tincon – teenageinternetwork convention statt. An drei Tagen können Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren an Workshops, Diskussionen und Maker Spaces teilnehmen. Nähere Infos zu Programm, Speakern und Tickets sind hier zu finden. Die convention wird vom TINCON e.V. veranstaltet, der von den re:publica– und Spreeblick-GründerInnen Tanja und Johnny Haeusler ins Leben gerufen wurde.