Alle Artikel in: Verwandte Themen

JIM-Studie 2016

Die Aufmerksamkeit für das Thema Medienbildung reisst nicht ab… Nachdem IT-Gipfel und den milliardenschweren Förderzusagen des Bundes für die schulische Medienbildung sorgt die JIM-Studie für weitere wichtige Informationen: Die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgegebene JIM-Studie zeigt bereits seit 1998 regelmäßig wie Jugendliche digitale Medien in ihrem Alltag nutzen und welche Medien für sie Priorität haben. Die in der JIM-Studie erhobenen repräsentativen Basisdaten zur Mediennutzung, zum Medienbesitz und zu medienbezogenen Einstellungen von Jugendlichen werden stets herangezogen wenn es um die Ausrichtung der Medienkompetenzförderung geht. Dabei dreht sich erwartungsgemäß viel um die mobile Mediennutzung (vor allem das Smartphone) und auch der Nutzungskontext Schule  wurde dabei besonders adressiert: „Im Rahmen der JIM-Studie 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Mit 94 Prozent dürfen fast alle Befragten ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Zwei Fünftel dürfen ihr Mobiltelefon zwar mit in …

Tipps zum Schutz vor Datenspionage

Der NDR und Mobilsicher.de recherchierten gemeinsam zum weltweiten Handel mit Nutzerdaten und kauften über eine Scheinfirma einen umfangreichen Datensatz. Es zeigte sich, dass die teilweise sehr sensiblen Daten konkreten Personen zugeordnet werden konnten, obwohl in Deutschland Daten nur anonymisiert erhoben werden dürfen. Da viele der datenabgreifenden Firmen ihren Sitz im Ausland haben, war es für die Recherchierenden jedoch erschreckend einfach, an das Material zu kommen und dieses personenbezogen auszuwerten. „Wieviel APPhängigkeit verträgt unsere Privatsphäre?“ war auch die Frage, die Prof. Dr. Isabel Zorn vor kurzem in ihrem Vortrag in der Bremer Stadtbibliothek thematisierte und dabei betonte, dass auch die Bildungsinstitutionen in der Pflicht seien, Kinder und Jugendliche für diese Problematik zu sensibilisieren und auf die individuellen und gesellschaftlichen Folgen hinzuweisen. Einzelheiten zur Recherche und hilfreiche Tipps, wie man sich bei der Nutzung von Mobilgeräten vor Datenspionage und Tracking schützen kann, sind auf Mobilsicher.de verfügbar.

Tincon – Erstes Festival für digitale Jugendkultur

Vom 27. bis 29. Mai 2016 findet in Berlin die erste Tincon – teenageinternetwork convention statt. An drei Tagen können Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren an Workshops, Diskussionen und Maker Spaces teilnehmen. Nähere Infos zu Programm, Speakern und Tickets sind hier zu finden. Die convention wird vom TINCON e.V. veranstaltet, der von den re:publica– und Spreeblick-GründerInnen Tanja und Johnny Haeusler ins Leben gerufen wurde.

Umfrage zum Einsatz von digitalen Medien im Musikunterricht

Im Forschungsprojekt „PosyMus – Potenziale von Feedbacksystemen im Musikunterricht“ konzipiert und entwickelt das ifib zusammen mit Musikpädagogen der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) ein elektronisches Rückmeldesystem zur Abbildung von musikalischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Dabei soll insbesondere erforscht werden, wie die Ergebnisse aufbereitet werden müssen, um Lehrkräften eine möglichst aussagekräftige und für die Unterrichtskonzeption gewinnbringende Bestandsaufnahme der Individual- und Klassenkompetenz an die Hand zu geben. Um das System möglichst praxisnah gestalten zu können, führen wir eine Umfrage zur Erforschung der Kenntnisse und Einstellungen von Lehrkräften in Bezug auf den Einsatz von digitalen Medien im Musikunterricht durch. Die Befragung erfolgt anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf Personen oder Institutionen möglich sind. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15-20 Minuten. Über eine Teilnahme an unserer Umfrage würden wir uns sehr freuen! Bei Interesse finden Sie diese hier.

„klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ – Jetzt bewerben!

Unter dem Motto „Courage im Netz“ werden vorbildliche Angebote gesucht, die sich in besonderer Weise für das Thema engagieren! Bereits zum zehnten Mal zeichnet klicksafe herausragende Angebote aus, die den sicheren Umgang mit dem Internet fördern. Im Jubiläumsjahr werden Projekte und Initiativen gesucht, die für „Courage im Netz“ stehen. Noch bis zum 15. März können Vorschläge und Bewerbungen für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ eingereicht werden. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt. Jetzt bewerben über http://www.digitale-chancen.de/klicksafepreis/ !

Neuer Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Berlin, 16.2.2016: Die Arbeitsgemeinschaft der Landemedienanstalten (ALM) hat heute in Berlin den neuen Medienkomptenzbericht vorgestellt.  Der Zusammenschluss der Landesmedienanstalten bündelt damit die Aktivitäten der Medienkomptenzförderung in den Ländern und stellt die Kooperationsprojekte vor (z.B. Klicksafe, Internet-ABC). Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, der den neuen Medienkompetenzbericht mit initiiert hat, betonte außerdem: „Die Landesmedienanstalten verstehen sich als Mittler zwischen Medienanbietern und Mediennutzern. Mit ihren Aktivitäten zur Förderung von Medienkompetenz verfolgen die Landesmedienanstalten das Ziel, Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den positiven Nutzungspotenzialen der Medien zu eröffnen, Medien reflektiert zu nutzen und Risiken zu vermeiden“ (ALM, 16.2.2016).  Mehr dazu:  ALM-Pressemeldung vom 16.2.16  und  Medienkompetenzbericht 15/16 zum Download

Integration Geflüchteter durch Medienpädagogik fördern

Eine Umfrage unter Mitgliedern des medienpädagogischen Dachverbands (GMK) weist auf die große Bedeutung mobiler Medien für Geflüchtete  hin. Es wird deutlich, das medenpädagogische Anknüpfungspunkte für die Integrationarbeit verstärkt genutzt werden sollten:  „Integrationsprozesse, so die einhellige Meinung der Befragten, können durch Medien gestärkt werden und damit den Spracherwerb sowie die politische und kulturelle Bildung unterstützen. Themen der Alltags- und Konsumkultur sowie ethische und religiöse Aspekte können mit Hilfe von Smartphones, Apps und Laptops mit und durch die Betroffenen diskutiert und Geflüchtete in ihrer Selbständigkeit gefördert werden. Medienkompetenz muss gerade im Hinblick auf die Nutzung des Internets gestärkt werden, um Geflüchtete zu befähigen, die demokratischen Potenziale zu nutzen und (mit)gestalten zu können.[………..]“ . Neben der Forderung nach Strukturen und Förderung für diese wichtige Arbeit, werden auch Beispiele für die integrative Medienpädagogik aufgeführt.  Zur Meldung der GMK

Neue Ofcom-Studie zur Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und Eltern

Unter dem Titel  „Children and Parents: Media Use and Attitudes Report“ hat die Ofcom (Institution der Medienaufsicht Großbritannien) einen aktuellen Bericht zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, der die Nutzung von digitalen Medien durch Kinder und Jugendliche untersucht und auch die Eltern mit berücksichtigt. Zur Studie

Hacking + Making und vieles mehr – Dieter Baacke Preis 2015

Am vergangenen Wochenende wurden im Köln  herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet. Die Qualität war hoch und die Bandbreite enorm. Von klassischer Medienarbeit  (z.B. ein inklusives Radioprojekt von und mit Kindern) bis hin zu neuen medienpädagogischen Formaten wie  Making-Spaces und Hackingevents war alles dabei… „Dieter Baacke Preis“ , Köln 21.11.2015 (PM):  Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen seit 2001 gemeinsam die bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit. 220 Bewerbungen lagen der Jury vor, sieben herausragende Projekte wurden prämiert. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung: „Bei Kindern und Jugendlichen sind die Themen unserer Zeit angekommen: Flucht, Ausgrenzung, Globalisierung, Inklusion. Jugendliche interessieren sich für das, was in der Welt passiert, und wollen gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Sie nutzen die unterschiedlichen Medienarten, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Einfluss zu nehmen.“„Um Kindern und Jugendlichen ein anregendes, sensibles und vielschichtiges Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen“, so GMK-Vorsitzende Sabine Eder, „ist qualitätsvolle Medienpädagogik unerlässlich, dafür steht die GMK und dafür steht der Dieter Baacke Preis.“ Im Mittelpunkt der …

Was verhindert die Digitalisierung der Schulbücher?

Eine Studie in den USA hat versucht herauszufinden, welche Hindernisse einer vollständigen Digitalisierung von Schulbüchern entgegen stehen. In der Online Ausgabe der Education Week wird auf diese Studie und eine Abbildung verwiesen, nach der nur 20% der befragten IT-Spezialist_innen in den Schuldistrikten von einer völligen Ablösung ausgehen. Und dies im HighTech Land USA ohne Oligopol der Schulbuchverlage. Wie mag das dann wohl bei uns aussehen? Wahrscheinlich gäbe es solche Zahlen nicht, weil wir in der Fläche gar keine IT-Spezialist_innen für Lernangebote bei den Schuldistrikten haben.